Methoden der Dosierung


Da alle diese Heilmittel rein und unschädlich sind, besteht keine Gefahr, sie zu häufig oder zuviel zu verabreichen, wenngleich nur die kleinsten Mengen als Dosis notwendig sind. Weiterhin kann keines der Heilmittel Schaden anrichten, sollte sich herausstellen, daß es nicht das für den jeweiligen Fall richtige ist.
Man nehme ungefähr zwei Tropfen aus der Vorratsflasche und gebe sie in ein kleines Fläschchen, das fast ganz mit Wasser gefüllt wurde. Falls es notwendig ist, daß dieses einige Zeit halten sollte, kann man ein klein wenig Weinbrand als Konservierungsmittel hinzufügen.

Dieses Fläschchen nun verwendet man zum Einnehmen, aber nur wenige Tropfen daraus - in ein wenig Wasser, Milch oder ein anderes Getränk gegeben - sind notwendig pro Dosis, mehr nicht.

In dringenden Fällen kann man die Dosen alle paar Minuten geben, bis eine Besserung eintritt; in ernsten Fällen ungefähr halbstündlich, und bei lange bestehenden Krankheiten alle zwei bis drei Stunden, oder häufiger oder weniger häufig, wie der Patient es für notwendig hält.

Bei Bewußtlosen benetze man die Lippen.

Bei Schmerzen, Steifigkeit, Entzündung oder jeglichen örtlichen Beschwerden sollte zusätzlich eine Lotion verwendet werden. Man nehme einige Tropfen aus der Einnahmeflasche in eine Schale Wsser und tränke damit ein Stück Tuch, mit dem man die betroffene Stelle bedeckt; je nach Notwendigkeit kann man das Tuch von Zeit zu Zeit neu befeuchten.

Ein Bad oder eine Abreibung mit einem Schwamm und Wasser, in das einige Tropfen der Heilmittel gegeben wurden, kann sich zuweilen als nützlich erweisen.

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