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FRIJA - DIE FRAU AN
TYRS SEITE
Der Name Frija bedeutet "die
Geliebte"
oder "die
Gattin"
und sie steht an der Seite des Tyr, dem Gott der Gerechtigkeit. Es ist möglich,
daá Frija die althochdeutsche Form von Frigg darstellt und Tyr vielleicht
Gott des Tyrsland ist - Tyrsland
= Deutschland
- was sich sicherlich nicht wissenschaftlich beweisen läßt, aber als
Denkanstoß sicherlich verwertbar ist.
Frija wird im Merseburger Zauberspruch erwähnt und ist auch Namensmutter des
Freitags (althochdeutsch: Friatag, Frijetag, Frigetag oder Fritach).
Tyr stand einst an oberster Spitze des Pantheons und wurde dann im Laufe der Geschichte
von Odin verdrängt. Die etymologische Verwandtschaft von Frija - Frigg und
Freyja sticht ins Auge.
Frija als Gemahlin des Himmelsgottes Tyr stand vielleicht bei unsren Ahnen für
die Sonne, welche ja im deutschen Sprachgebrauch weiblichen Geschlechtes ist. Somit
hätten wir sogar einen Bezug zur feurigen Fehu-Rune gefunden. Doch alles, was
sich über die Göttin Frija sagen läßt kommt aus dem Bereich
der Intuition und Phantasie, denn die Quellen schweigen sich über die individuelle
Bedeutung dieser Göttin aus.
Nehmen wir aber nur einmal an, daß Frija die althochdeutsche Form von Frigg
darstellt, dann wäre Frigg eine Sonnengöttin und somit sehr mächtig,
was ihren Platz neben Odin unterstreicht. Eine Vermutung, die sich vielleicht bei
weiterer geistiger Forschung bestätigen könnte. Wir sind nun mal auf die
eigenen geistigen Erfahrungen angewiesen und können nicht auf die Kräfte
von Phantasie und Intuition verzichten, denn sie vermögen uns Dinge zu offenbaren,
über die uns die Quellen im Dunkeln tappen lassen. Der Phantasie sollten bei
der Wiederentdeckung unserer alten Religion keine Grenzen gesetzt werden, nur so
kann sich etwas Lebendiges entwickeln.
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