Keltische Jahresfeste

Übersetzt aus dem Englischen von Vicky Gabriel
©Copyright deutsche Fassung GardenStone, 1999.

Die größeren Hochtage
Monat
Fest
Gott
Göttin
Zeit Solar Dec.
Februar
Oimelc
Angus Og
Brighid
16 Grad 18Æ Süd
März
Mean Earrach
Angus Og
Danu
0 Grad Widder
Mai
Beltane
Belenos
Danu
16 Grad 18Æ Nord
Juni
Mean Samradh
Belenos
Aine
0 Grad Krebs
August
Lughnasadh
Lugh
Aine
16 Grad 18' Nord
September
Mean Foghamhar
Lugh
Morrigan
0 Grad Waage
Oktober
Samhain
Cernunnos
Morrigan
16 Grad 18' Süd
Dezember
Mean Geimredh
Cernunnos
Brighid
0 Grad Steinbock


Die kleineren Hochtage:

Mean Earrach (Frühlingstagundnachtgleiche),
Mean Samradh (Sommersonnenwende),
Mean Foghamar) (Herbsttagundnachtgleiche) und
Mean Geimredh (Wintersonnenwende).
Diese gründen sich auf die fixen Sternbilder des Widder, Krebs, der Waage und des Steinbocks und werden mit normalen Mitteln ermittelt.


Die großen Hochtage werden nach einer Sonnendeklination von 16 Grad 18 Minuten Nord oder Süd berechnet. Das stellt sie in die Mitte zwischen den kleineren Hochtagen û plus-minus von ein paar Stunden. Die Grundlagen hierfür sind die Forschungen von Robert Larson im berühmten «Cologny Calendarö und seine Analysen der beobachtbaren Winkel, welche seiner Ansicht nach in Stonehenge verwendet wurden.

Für Beobachtungszwecke: Die Kelten nahmen als Tagesbeginn den Sonnenuntergang der vorhergehenden Nacht an.

Jedem Festtag werden zwei Gottheiten zugeordnet, von welchen eine die Haupt- und die andere die Nebengottheit ist. Jede Gottheit wird beim ersten Fest als Nebengottheit geehrt und beim darauffolgenden als Hauptgottheit. Es ist empfehlenswert, zu jedem Fest eine männliche und eine weibliche Gottheit zu ehren. Dies hier sind die irischen; fühlt euch frei, ebenso Götter und Göttinnen aus jeder anderen indoeuropäischen Kultur zu verwenden.

Die druidischen Monde werden in der sechsten Nacht nach jener, in welcher der neue Mond zum ersten Mal sichtbar ist, gefeiert oder, mit anderen Worten, im ersten Viertel.