Mythen aus Irland, England und Wales


Das Menü unten enthält sechs alte mythische Erzählungen der Kelten aus Irland, Wales und Britannien, deren Religion durch animistische und magische Forstellungen gekennzeichnet ist Man trifft kaum auf ausgesprochene Götter gestalten, dagegen auf eine Vielzahl von Geistern und Zauberern Unter den Menschen sind die Könige, die Dichter und die Priester (Druiden) mit magischer Kraft und mit Macht begabt.

Soweit man in den erhalten geblichenen Handschriften — durchweg aus dem 12. und 13. Jahrhundert n. Chr. — überhaupt alte Mythen erkennen kann, sind sie reine Naturmythen. Aus Irland berichten sie vor allem von den Sidhe, den Landgeistern; sonst sind fast nur Sagen überliefert, darunter die beiden bedeutenden Sagenkreise um Cuchulinn aus dem Norden (Ulster) und um Finn aus dem Süden (Leinster} der grünen Insel. Aber in diesen Sagen um die alten Könige und Helden spielen doch Mythenmotive eine wesentliche Rolle, wie z. B. aus den Geschichten von Conn, Connia und Cor-mac ersichtlich ist.

Die Mythe vom verzauberten Land ist dem „Mabinogion" entnommen, der altehrwürdigen Sammlung von „Erzählungen zur Erziehung der Jugend" aus Wales, die auch von dem sagenhaften König Arthur berichtet. Auch hier tritt das animistische und magische Element in den Vordergrund; ebenso bei der aus Britannien stammenden Geschichte von König Llud, dem Gründer von London.

Sechs Erzählungen:

Die Sidhe

Conn

Connlas Entrückung

Cormac und der Wahrheitsbecher

Das verzauberte Land

Llud und die drei Plagen