Metakybernetika
Frater Gorvenal .:. S.D.A.

Vom Autor für Boudicca's Bard freigegeben.



Schon vor einigen Jahren habe ich mich mit den sogenannten 'Hermetischen Prinzipien' als Grundlage magischen Arbeitens beschäftigt und darüber eine Ausarbeitung gemacht, auf Basis eines esoterischen Buches namens 'Kybalion' (erschienen im Akasha Verlag). Dieses Buch basiert auf einem alten Manuskript, das wiederaufgelegt wurde. Darin beschrieben sind die ursprünglich sieben 'Gesetze' als Ableitungen aus der *
Tabula Smaragdina* des Hermes Trismegistos. Diese wurden von mir damals erweitert auf elf (wobei man sich darüber streiten kann, ob manche doppelt gemoppelt sind - es gibt einige Unterschiede).

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*LIBER TAHUTI VEL METAKYBERNETICON EX TABULA SMARAGDINA*

Die elf metakybernetischen Prinzipien aus den Aufzeichnungen der überlieferten Tabula Smaragdina des Hermes Trismegistos, von den alten Bewohnern Khem's THOTH oder TAHUTI genannt.

Überarbeitet und erweitert von ursprünglich sieben Prinzipien auf deren elf, durch Frater Gorvenal .:. S.D.A. in den Jahren 1987-1990 e.V.
Quellen: Liber Kybalion, Akasha Verlag / Manuskript Tabula Smaragdina

Letzte Version vom 4. Februar 1996 e.V.



1. Das erste metakybernetische Prinzip:

*DIE GEISTIGE NATUR DES ALLS*
Dies ist das Prinzip von der Geistigkeit des Alls: Das All ist geistig! Das All ist in Allem und alles ist im All! Alles ist aus dem Geist entstanden und wird auch in ihn zurückkehren. Der Geist ist der Ursprung von Allem und die Natur des Alls ist geistig!

Dies ist das erste metakybernetische Prinzip aus den Aufzeichnungen der Tabula Smaragdina des HERMES TRISMEGISTOS, des dreimal Großen, welcher auch THOTH genannt wird!


2. Das zweite metakybernetische Prinzip:
*DIE ENTSPRECHUNG DER DINGE*
Das was oben ist, ist wie das was unten ist, und das was unten ist, ist wie das was oben ist, doch auf andere Art und Weise! Jedes Ding auf einer Ebene hat seine Entsprechung auf einer anderen Ebene!

Dies ist das zweite metakybernetische Prinzip aus den Aufzeichnungen der Tabula Smaragdina des HERMES TRISMEGISTOS, des dreimal Großen, welcher auch THOTH genannt wird!


3. Das dritte metakybernetische Prinzip:
*SCHWINGUNG*
Alles im All ist Schwingung, alles ist in Bewegung! Bewegung ist Schwingung! Schwingung ist Energie! Das All ist durchdrungen von Schwingung verschiedenen Grades. Schwingung ist überall, denn alles Geschaffene besteht aus Energie!

Dies ist das dritte metakybernetische Prinzip aus den Aufzeichnungen der Tabula Smaragdina des HERMES TRISMEGISTOS, des dreimal Großen, welcher auch THOTH genannt wird!


4. Das vierte metakybernetische Prinzip:
*POLARITÄT*
Jedes Ding hat zwei Pole! Beide sind Gegensätze, doch bedingen sie einander! Gegensätze sind identisch in ihrer Natur, nur verschieden im Grad! Extreme können sich berühren; alle Wahrheiten sind nur halbe Wahrheiten und alle Widersprüche können miteinander in Einklang gebracht werden! Polarität ist austauschbar!

Dies ist das vierte metakybernetische Prinzip aus den Aufzeichnungen der Tabula Smaragdina des HERMES TRISMEGISTOS, des dreimal Großen, welcher auch THOTH genannt wird!


5. Das fünfte metakybernetische Prinzip:
*RHYTHMUS*
Überall im Universum herrscht Rhythmus; Alles fließt aus und ein, alles hat seine Gezeiten. Alle Dinge steigen und fallen in ihrer Bedeutung; Das Schwingen des Pendels zeigt sich in Allem! Das Mass des Schwunges nach rechts entspricht dem Mass des Schwunges nach links. Rythmus kompensiert; es ist das Prinzip des Ausgleichs.

Dies ist das fünfte metakybernetische Prinzip aus den Aufzeichnungen der Tabula Smaragdina des HERMES TRISMEGISTOS, des dreimal Großen, welcher auch THOTH genannt wird!


6. Das sechste metakybernetische Prinzip:
*URSACHE UND WIRKUNG*
Jede Ursache hat ihre Wirkung, jede Wirkung, jedes Ereignis ihre Ursache! Alles geschieht gesetzmäßig! Zufall ist nur der Name für ein unbekanntes Gesetz. Es gibt viele Ebenen der Ursächlichkeit, doch nichts entgeht dem Gesetz! Karma ist ein alter Name für das kosmische Ursachenprinzip!

Dies ist das sechste metakybernetische Prinzip aus den Aufzeichnungen der Tabula Smaragdina des HERMES TRISMEGISTOS, des dreimal Großen, welcher auch THOTH genannt wird!


7. Das siebente metakybernetische Prinzip:
*GESCHLECHT*
Geschlecht ist in Allem; alles im Universum hat männliche und weibliche Prinzipien. Geschlecht offenbart sich auf allen Ebenen! Schöpfung entsteht aus der Wechselwirkung zwischen den beiden Geschlechtern!

Dies ist das siebente metakybernetische Prinzip aus den Aufzeichnungen der Tabula Smaragdina des HERMES TRISMEGISTOS, des dreimal Großen, welcher auch THOTH genannt wird!


8. Das achte metakybernetische Prinzip:
*VERWANDLUNG*
Alle Dinge verwandeln sich beständig, nichts bleibt wie es ist! Nichts verschwindet auf ewig! Es gibt keine Vernichtung, nur Verwandlung! Masse wird zu Energie, Energie zu Masse, Materie zu Geist und umgekehrt! Alle Dinge unterscheiden sich nur durch das Maß ihrer Erscheinung. Sie Können verwandelt werden von Zustand zu Zustand, von Lage zu Lage, von Pol zu Pol, von Schwingung zu Schwingung, von Grad zu Grad! Alles im Universum ist im beständigen Wandel, denn Wandel ist der Same der Zeit!

Dies ist das achte metakybernetische Prinzip aus den Aufzeichnungen der Tabula Smaragdina des HERMES TRISMEGISTOS, des dreimal Großen, welcher auch THOTH genannt wird!


9. Das neunte metakybernetische Prinzip:
*RELATION*
Gleiches ist verbunden mit Gleichem; Gleiches wird von Gleichem angezogen! Gleiches erzeugt Gleiches oder ihm Entsprechendes auf gleicher Ebene!

Dies ist das neunte metakybernetische Prinzip aus den Aufzeichnungen der Tabula Smaragdina des HERMES TRISMEGISTOS, des dreimal Großen, welcher auch THOTH genannt wird!


10. Das zehnte metakybernetische Prinzip:
*ÜBERTRAGUNG*
Die Energie eines Objektes oder Wesens, welches mit einem anderen in Verbindung tritt überträgt sich auf dieses und umgekehrt. Alles, was einst verbunden und später getrennt, bleibt doch miteinander verbunden über Raum und Zeit hinweg!

Diess ist das zehnte metakybernetische Prinzip aus den Aufzeichnungen der Tabula Smaragdina des HERMES TRISMEGISTOS, des dreimal Großen, welcher auch THOTH genannt wird!


11. Das elfte metakybernetische Prinzip:
*RELATIVITÄT*
Es gibt keine absoluten Wahrheiten! Jede Wahrheit ist nur eine relative Wahrheit, abhängig vom Standpunkt des Betrachters. Auch göttliche Wahrheit ist nicht absolut, doch schließt sie alle möglichen Wahrheiten mit ein. Wahrheiten innerhalb eines Systems können ersetzt werden durch Wahrheiten eines anderen Systems. Sie werden dadurch nicht ungültig, sondern relativ!

Dies ist das elfte metakybernetische Prinzip aus den Aufzeichnungen der Tabula Smaragdina des HERMES TRISMEGISTOS, des dreimal Großen, welcher auch THOTH genannt wird!


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Berlin, am 4. Februar 1996 e.V.
Frater Gorvenal .:.
Sapiens Dominabitur Astris


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