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Götterdämmerung:
IM WELTBRAND VERGEHT DER ASEN UND LOKIS GESCHLECHT
Rudolf
Erckmann
Eingesandter Beitrag
Nachdem sie Balders Tot gerächt hatten, kehrten nach Asgard die Asen und Wanen
zurück. Doch Friede und Freude weilten nicht mehr in ihrem Kreis. Balder, der
Gütige, fehlte. Der Streit mehrte sich in aller Welt, Hader und Zwietracht
verfeindeten Thursen, Alben und Menschen. Eine Zeit des Schreckens hub an. Viel
Blut wurde vergossen überall in den Reichen, Not und Elend kamen über
alle Wesen. Sommer und Herbst waren dahin, ein furchtbarer Winter kündete sich
an. Noch stand die Sonne über Asgard, Mittgart und dem Riesenreiche, aber ihr
Licht wärmte nicht mehr, fahl durchdrang es die Wolken, die sich über
den Burgen der Götter drängten. Von Nifelheim herunter jagten Stürme
über Asgard und die Erde weg, Schnee und Eis trugen sie mit sich. Von den Hagelkörnern
getroffen, fiel das Laub von den Zweigen der Weltesche. Der Frost der Eiswelt drang
vor und ließ ihr Leben erstarren. Am Ende stand der gewaltige Baum kahl und
nackt im Sturm. Immer gewaltiger fegte die Eisluft aus Nifelheim über die Erde
weg, das uralte, spröde Holz der Weltesche zitterte unter ihrem Druck. Bis
zu den Wurzeln hinab erschütterten die Stürme Yggdrasil.
Auf ihrer höchsten Spitze
saß noch immer Goldkamm, der Hahn und Wächter, wie zu besserer Zeit.
Doch barg er, sich vor dem Eishauch zu schützen, oft den Kopf unter den Flügeln.
Nicht mehr ermunternd wie einst, sondern gellend und warnend hallte sein Ruf durch
die Welten. Fern in Thursenheim antwortete ihm sein flammenköpfiger Bruder.
Der Schrei aus der Höhe hatte ihn aus dem Schlaf gerissen, sein Krähen
klang schrill aus der Feuerriesen Reich zum Himmel und nach Norden hinauf. Als schauriges
Echo antwortete aus den Tiefen des Totenreiches der dritte der Hähne, der schwarze,
der bis dahin lautlos im Dunkel schlief. Es klang, als riefe die Herrin der Toten
selber alles Lebendige zu sich hinab.
Heimdall, der Wächter von
Asgard, sah von seiner Burg aus als erster die schreckliche Verwandlung der Welt.
Was die Asen geahnt, kam nun herauf. Der Gott hob von den Ästen der Esche Gjallar,
das große Hörn, und blies es zur Warnung mit all seiner Kraft. Der dumpfe,
eintönige Hall wurde in aller Welt gehört.

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Auf flogen die Tore der Götterhallen
in Asgard. Aus Walhall drängten in Massen die Scharen der tapferen Helden,
die Wotans Gäste gewesen. Ihnen gesellten sich die Asen und Wanen, Donar allen
voran. Ernst schauten die Götter drein, jeder wußte, der Tag der Entscheidung
war nah. Alle eilten sie zu dem weiten Feld vor Walhalls Toren, der Walstatt des
Kampfes. Auf der Ebene erwartete sie Wotan, der erste der Asen, hoch zu Roß.
Sein goldener Helm glänzte nicht mehr in dem düsteren Licht. Auch die
Spitze Gungnirs, des Herscherspeers, war blind. Zur letzten Schlacht wies der Göttervater
die seinen. In wohlgeordneten Haufen, geführt von den mächtigsten ihres
Geschlechtes, warteten Einherier und Walküren, Asen und Wanen auf den Beginn
des Kampfes. Ihr gewaltiges Heer stand bereit, dem Feind zu begegnen.
Fern von Thursenheim her rollte
der dumpfe Donner der bebenden Erde. Noch hing Loki, der Führer der unteren
Mächte, gefesselt am Fels, dort, wohin ihn die Asen nach Balders Ermordung
verbannt. Da barst vom Beben der Tiefe zerrissen, rings um ihn her der Stein. Lokis
Bande zersprangen. In wildem Triumph, befreit von Fessel und Qual, sprang der Üble
zu Boden. Rasch erreichte er des höchsten Gebirges Zacken. Zu den Feuerriesen
hinüber gellt sein Ruf zum Kampf. Wie brennende Lohe richtet sein Haar sich
auf, als er nach Mittgart zeigt, wo die Himmelsbrücke herab sich senkt.
Da regt sichs im Thursenreich.
Aus ihren Felsenhallen und Höhlen drängen die Feuer- und Steinriesen gewaltig
herauf, mit Stangen und Speeren zur Schlacht bereit. Ihr Haufe sammelt sich in Muspelheim,
von Flammen umloht.
Ihre Spitze nimmt Surt, ihr Herr. Voran, ganz in schwarz, erscheint seine Herrschergestalt
vor dem Riesenheer. So führt er Loki, dem Asen des Feuers, die Seinen zu. Über
das Randgebirge wälzen sich durch Felsentäler und Schrunden hindurch die
Heere des Feuers, Asgard entgegen.
Wie niemals vorher brandet das
Weltmeer empor. Bis zum Himmel spritzt der Schaum. Endlose Wogen rollen über
die Fläche, haushoch, als wollten sie Mittgart verschlingen.
Da hebt sich aus dem Wellentaumel
des Meeres ein gewaltiger Leib, rund, glatt und grau. Aus dem Wasser schießt
der ungeheure Kopf der Mittgardschlange empor. Sie öffnet die Kiefer, Ströme
von Gift schießen aus ihrem Schlund und verpesten die Luft. Den Rachen streckt
sie drohend nach Asgard hinauf.
Hoch über Nifelheim hebt
sich in nachtschwarze, eisige Luft hinauf der Adler, der Leichenschwelger. Sein
schwarzer Schatten gleitet über Mittgart hin. Als er erscheint, fahren krachend
die Tore auf, die die Unterwelt schlössen. Längst haben sich dort, vom
Beben der Erde aus traumhaftem Leben erweckt, die endlosen Scharen der Toten versammelt.
Riesig schreitet Hel, die Herrin, durch die Hallen und ordnet ihr Heer. Vor ihnen
allen betritt sie, die schaurige Tochter der Angrboda und Lokis, den felsigen Boden
der oberen Welt.
Düster wie die untere Welt
ist die Erde geworden. Kein freundlicher Strahl erhellt sie mehr. Grau, wie leblos
im Dämmer liegt Mittgart.
Zum Strand des Meeres wälzt
sich der Toten Strom. Kalte Nebel umhüllen die tobende Tiefe. Riesenhaft ragt
ein Schiff am Strand, aus den Nägeln aller Toten gefertigt. Wild schaukelt
es auf den haushohen Wellen und nimmt mit Loki die Heere der Hel auf in seinem Bauch.
Von der Höhe herab senkt
sich Leichenschwelger und zerhackt mit dem Schnabel die Taue. Dann setzt er sich
auf den höchsten Mast. Vom Sturm gejagt, fährt das Heer der Hel dem Aufgang
zum Kampffeld zu. Als Letzter bricht aus dem Höllentor Garm, der Wachthund
hervor. Schaurig dringt sein Gebell durch den Raum, als er dem Totenschiff folgt.
Noch immer fahren, von ihren Lenkern
geführt, Sonne und Mond über den Himmel dahin. Wie seit der Urzeit rasen
hinter ihnen her die Wölfe der Finsternis. Da ermattet die Kraft des Sol und
des Mani und mit ihnen die Kraft der eilenden Rosse. Auf reißt der größte
der Wölfe sein gewaltiges Gebiß. Den Sonnenwagen verschlingt er mit samt
dem schönen Gestirn. Sein Gefährte stürzt sich auf den Mond. In seinem
Rachen verschwindet auch er.
Tiefe Nacht bricht über die
Welt herein. Nur von Bifröst und vom Süden her dringt Licht. Es sind nicht
mehr Balders und der Gestirne helle, lebenweckende Strahlen. Hochauf züngeln
verzehrende Flammen, vom heraufziehenden Feuerheer steigen sie auf, über Surt
und den Seinen ein Feuermeer. Schwarz und gelb mischt sich grausig, als Muspelheims
Herr über Mittgart hinweg mit seinem Flammengefolge das untere Ende der Himmelsbrücke
erreicht. Auf ihren Feuerrossen jagen sie hinauf. Bis in die Grundfesten erbebt
der stolze Bau. Schon sprengen die Ersten bei Heimdalls Burg auf Asgards Boden dahin.
Unter den Hufen flammt, vom Brand berührt, Bifröst auf. Zu Kohle verbrennt
ihr herrlicher Bogen, in das graue Gewölk der Tiefe stürzt mit schrecklichem
Krachen ihr letzter Rest.
Geborsten sind längst die
Wälle, die Mittgart schützten. Über der Menschen Reich hinweg brandet
das tobende Meer. Vom Beben geschüttelt, stürzen die Berge zusammen, Wasser
und Fels verschlingen Mittgarts Bewohner. Nur in den Tiefen bergen sich im klaffenden
Stein zitternde Alben, die übrigbleiben. Auf den turmhohen Wellen aber führt,
ungefährdet, Loki, der abgefallene Ase, das Heer der Nacht zu Asgards Feld.
Durch den Aufruhr von Feuer und
Wasser schrillt ein schrecklicher Ton. Das Zauberband, des Fenriswolfs Fessel, von
den Zwergen erschaffen, zersprang und flog in Fetzen davon. Aufheult das riesige,
unendlich gewachsene Tier, so daß oben selbst die mutigen Asen erschrecken.
Mit ungeheuren Sprüngen folgt der Fenris dem Heer. Nun rast er zur Walstatt
nach Asgard hinauf. Auch der Eisriesen Scharen verlassen die Gletscherwelt und suchen
den Kampf, brodelndes Gewölk von Hagel und Eissturz über sich.
Am Rand des Feldes stehen die
Götter mit ihren Scharen zur Schlacht bereit. Donars Augen schleudern Blitze,
rot flammt sein Bart. Nur über der Asen Heer breitet sich noch glänzendes
Licht, nicht vom Brand der Zerstörung gezeugt.
Nun sehen die Götter den
größten, den ärgsten Feind, der so lange mit ihnen gelebt hat. Loki
selber führt flammenumloht und flammenbeschwörend sein Heer heran. Rund
um die Asen ist das Gewimmel der Nacht- und Feuerwelt. Jäh erstarren die schwarzen,
fahlgelben Reihen, als sie die Scharen der Götter erblicken. Ein letztes Mal
wirkt ihre Macht. Dann springt aus der Gruppe der Unholde gesträubten Haars
und von Gier verzehrt Fenrir, der Wolf. Den Rachen reißt er auf, weit klafft
sein Schlund, als verschlinge er die Welt. Wotan sieht ihn. Hoch hinauf reißt
er Gungnir, den Speer, den Seinen zum Zeichen, den Kampf zu beginnen. Dann gibt
er Sieipnir die Sporen, senkt den Speer. Schon schießt der Herr der Götter
auf den Fenriswolf zu. Gungnirs Spitze bohrt sich in die Kehle des Untiers. Da stürzt
das kühne Pferd, vom Gifthauch gelähmt. Roß und Reiter verschwinden
im Rachen des Wolfes.
Widar, Wotans Sohn, sieht des
Vaters Ende. Durch die Scharen der Kämpfenden drängt er auf Fenrir zu.
Den einen seiner Füße setzt er in den unteren Kiefer des Wolfs und tritt
ihn zu Boden. Mit der Linken packt er die Schnauze des Tiers. Dann fährt sein
Schwert in das Maul des Wolfs. In Strömen des eigenen Blutes erstickt Lokis
grausiges Geschöpf.
Mitten in den schwarzen Scharen
kämpfend, dringt der Ase des Feuers selber auf seine Blutsbrüder ein.
Heimdall sieht ihn im Getümmel zuerst. Das Schwert zückt er auf ihn. Mit
furchtbarem Stoß durchbohrt er den Führer der unteren Welt. Im Fall aber
dringt dessen flammende Lanze dem Wächter des Himmels ins Herz.
Überall stehen Götter,
Helden, Riesen und Dämonen im Kampf auf Leben und Tod. Erfüllt ist die
Luft der Walstatt vom tosenden Lärm der Waffen, vom schrecklichen Brüllen.
Über die kämpfenden Scharen hebt sich Jetzt das grausige Haupt der entfesselten
Schlange. Ihr Körper ragt hoch heraus aus dem Meer. Wie Wogen stürzen
Ströme von Gift und Flammenhauch über die Kämpferscharen Asgards
herunter.
Da sieht Donar die uralte Feindin.
Durch das Gedränge der Schlacht bahnt er sich den Weg zu ihr hin. Nun steht
er ihr Auge in Auge gegenüber wie einst im Nordmeer. Noch einmal hebt er Mjöllnir
mit letzter Kraft. Ein greller Blitzstrahl durchzuckt die schwarze Welt. Durch fahles
Gewölk sausend trifft die mächtige Waffe der Zwerge der Schlange Kopf.
Der Schädel zerbirst. Tot sinkt sie zerschmettert aufs Feld. Zahllose Kämpfer
erdrückt ihr gewaltiger Leib. Der letzte Giftstrom aus ihrem Maul aber wogt
über den Herrn des Blitzes hinweg. Aufrecht steht Donar, der große Gott,
noch nach seiner Tat. Dann fällt er wie eine Eiche zurück, tot zu Boden.
Zahllos decken Asgards Helden
das Feld der Walstatt. Über ihren Leibern liegen die toten Riesen, zwischen
ihnen die Leichen der Scharen der Hei.
Schrecklich wütet Surts,
des Feuerriesen, engster Kreis unter den Asen. Nun kämpfen sie dicht bei der
Weltesche Stamm. Bis zu ihr strömen die Flammen hinauf, Yggdrasils Äste
entzündend. Eine Lohe, wie sie nie getobt, erhebt sich über die Welt.
Die Burgen der Götter faßt die Flamme. Bis zum Himmelsgewölbe hinauf
züngelt sie. In sich zusammen bricht der Esche stolzer Bau, krachend stürzen
die flammenden Trümmer ab.
Da erreicht das Feuermeer des
Weltenbaums und Asgards des Urmeeres Rand. Ein letzter Kampf von Wasser und Feuer,
von Flamme und Eis entbrennt. Unendliche Nebelwolken zischen empor. Der Abgrund,
einst von den
Göttern mit dem Leib des Urriesen
gefüllt, klafft wieder auf. In den leeren, gähnenden Raum stürzt,
was noch lebt und noch besteht. In brausenden Wirbeln versinkt die Welt.
Der Dämmerung der Götter folgt die Nacht. Ragnarök, der Asen Geschick,
ist vollzogen.
Verstummt ist das Getöse
des Kampfes. Tiefe, schauervolle Stille waltet allein, wie zur Zeit, da die Welt
nicht bestand. Nichts ist als ein brauendes, undurchdringliches, nachtschwarzes
Wolkenmeer.
Aber nicht ewig dauert das letzte
Nichts. Anders als sie in der Urzeit entstand, wächst nach unzählbaren
Jahren die neue Welt. Die Nebel weichen. Aus der Vernichtungsflut, die alles verschlang,
hebt sich neuer Fels. Nicht nackt und kahl ist er. Er trägt sogleich des Lebens
herrliches, junges Grün.
Ohne Gewalt steigt aus dem Meer
herauf eine neue Sonne, golden und ungetrübt wie nie. Ihr milder Strahl weckt
Samen überall, wo Erde ist. Ein Weltenbaum grünt auf, herrlicher als die
alte Esche je war. Er rauscht mit seinen Ästen und zahllosen frischen Blättern,
die nie verwelken, über der neuen Welt.
Am Fuß des Baumes regt es
sich dann. Zwei Wesen, ein Mann und eine Frau, erheben sich, schön wie die
Götter einst, hell und licht wie Balder selbst. Sie atmen die wunderbare Luft
des neuen Tages und schauen sich um. Als einzige haben sie, Keime des kommenden
I.ebens, Ragnarök überlebt. Eng umschlungen suchten sie Schutz an der
äußersten Wurzel der Esche, als der Weltbaum verbrannte.
Keine Flamme hat dort sie berührt, keine Welle ihnen den Atem genommen. Noch
in seinem Sturz hat sie der Baum beschützt.
Hoch über dem neuen Mittgart
breitet sich herrlich ein grünes Feld. Im sanften Wind des neuen Frühlings
wogt das saftige Gras. Wie durch ein Wunder stehen auf seinen grünen Flächen
die alten Götter noch einmal in ihren Kindern auf. Söhne und Töchter
der Asen gründen das neue Göttergeschlecht. Donars Knaben Magni und Modi
tragen den Mjöllnir froh herbei. Widar, Wotans Sohn, trägt des Vaters
wunderbaren Speer in der Hand.
Sie alle, die Kinder der Äsen
und Wanen, eilen voll strahlenden Glückes hinauf zur Edelsteinhalle, die wie
von selber hoch über der neuen Weltesche wächst und glänzt.
Aus ihrem die Augen blendendem
Tor tritt der neuen Götter Herr, Balder, der Hüter des Lichtes und der
Liebe. An seiner Seite steht Hödur, der Ase, der ihn einst gegen den eigenen
Willen gefällt, wie Balder Wotans Sohn. Die Kraft der Versöhnung strahlt
von Balder auf alle Wesen hinüber, die neu aus dem Weltbrand erwachsen. Gesühnt
ist der Götter Schuld durch Feuer und Tod. Rein sind wiedererstanden die Schuldlosen.
Sie wissen jetzt um alles, was war und ist, und kennen das neue Ziel, die Welt rein
zu erhalten, damit sie nicht noch einmal die Schuld verzehrt.
Doch auch der Unholden Kreis ist
nicht ganz getilgt. Der Drache des Neides kriecht aus den Tiefen der neuen Erde
hervor, noch einmal den Kampf mit der Lichtwelt Balders zu wagen. Doch die Zeit
für Lokis Walten ist aus. Die Strahlen von Balders Licht treffen die schwarzen
Schwingen des Untiers, als es zum Licht hinauf will. Seine Augen erlöschen,
schwach und kraftlos sinkt es zum Boden zurück. In die innersten Höhlen
rettet es sich.
Rein erstanden ist eine neue Welt,
die Schuld ist gesühnt, das Leid ist getilgt. Die Dämmerung der Götter
wich dem ewigen Licht.
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