|

Reiki:
Gedanken zum Thema
Das große Ganze - Mittlerfunktionen
Simone
Burggraf
Mit Genehmigung der Autorin publiziert auf Boudicca's Bard
Es existiert nicht nur das Ich
oder das Du. Das Du und das Ich machen nur uns bewußt, das wir uns scheinbar
von der Gesamtheit Gottes abgetrennt haben. So bedeuten die drei ersten Reiki Symbole:
1. Seheki
Das Kind, das Neue, das Gesamte was
sich auf einen Punkt konzentriert und nun beginnt neue Wege zu gehen, d. h. die
Gesamtheit neu entdeckt. Wissenschaftlich ist das Seheki mit dem sog. Urknall gleichzusetzen.
Das Seheki entspricht auch dem sog. inneren Kind. Es entwickelt sich dadurch das
sich selbst ent-deckt im Innen wie im Aussen.
2. Chokurei
Das Chokurei entspricht dem sog.
jetztigen Selbst. Dieses Selbst ist ständig in Be-Wegung. Da es die jeweiligen,
augenblicklichen Erfahrungen ständig mit den Erfahrungen des inneren Kindes
vergleicht, diese Erfahrungen mit den bisherigen mischt und sich somit ständig
erweitert.
3. Honshazeshonen
Das Honshazeshonen entspricht dem
sog. zukünftigen Selbst. Das zukunftige Selbst ist immer das Resultat aus dem
Seheki und dem Chokurei bzw. vom inneren Kind (damaliges, ursprüngliches) und
dem jetztigen Selbst. Das das Honshazeshonen über Entfernung und Zeit etwas
bewirken soll liegt daran das, das man durch die Bewußtheit des Seheki und
dem Chokurei und dessen Sinnvollkeit (der zwei anderen Selbste) auch das noch nicht
Bekannte, (zukuenftige) eine Bedeutung beimisst.
4. Dai Komio
Das Dai Komio enspricht der Wahrnehmung
der vorigen drei Selbste. Diese 3 Selbste werden integriert. Die Gesamtheit nicht
nur im Einzelnen sondern in ihrer Gesamtheit selbst wahrgenommen. Es wird entdeckt
das nicht nur das "Ich" (seheki bzw. vergangenes Selbst)
und das "Du" (Honshazeshonen, zukünftiges
"Ich" existieren, sondern auch die Bewegung
(chokurei, jetziges Selbst) vom "Ich" zum "Du" und umgekehrt.
Aus dem "Ich" und dem "Du" und der Bewegung der beiden scheinbaren
Polaritäten, entspringt das "Wir".
Das "Wir" beinhaltet die Gesamte Existens.
So können wir begreifen,
das wir, egal was wir wahrnehmen, nur dadurch uns selbst begegnen. Alles was existiert
steht in Verbindung mit anderen Existenzen und ist auch nur so existenzfähig.
Liebe bedeutet das die gesamte Existenz sowohl im Einzelnen als auch im Gesamten
wahrgenommen wird, sowie die Bewegungen zwischen Beidem. Das heißt das jede
vereinzelte, wahrgenomme Existenzform immer einer anderen Exitenzform dient. Das
ist damit gemeint, wenn gesagt wird: Nicht Ich, sondern DU durch mich.
Alle Existenzformen haben sogleich sog. Mittlerfunktionen,
das bedeutet das jede Existenzform egal auf welcher Ent-Wicklungsstufe sie sich
sich befindet, immer einer anderen Existenzform zur dessen Weitentwicklung dient.
Jede E.- Form entwickelt sich
bis sie schließlich die Gesamtheit wieder wahrnimmt. Alle anderen E.-Formen
sind ihr ständig dabei behilflich. Es ist also so, das immer etwas sich in
der Wahrnehmung des Einzelnen (ursprünglichen, vom Ur scheinbar, abgetrennten)
befindet und etwas in der Wahrnehmung des Gesamten (Ur).
Diese beiden Wahrnehmungen stellen allerdings nur wie sämtliche anderen Wahrnehmungen
auch, Perspektiven von ein und der selben Sache dar. Das heißt das jede E-Form
selbst, ständig durch sich selbst, Perspektivenformen von dieser Sache darstellt.
Auch jede Art von Existenzformen stellt widerrum eine Perspektive dieser Sache dar,
obwohl in jeder Art widerrum verschiedene Entwicklungsstufen durch die Individualität
dargestellt werden.
Da alles was wir meinen und glauben
zu wissen nur die verschiedenen Perspektiven unserer Gesamtheit im Einzelnen, darstellt
existieren in Wirklichkeit auch keine Polaritäten. Die Polaritäten existieren
nur da wir uns selbst durch das "Ich" und "Du" vom "Wir"
abgetrennt haben. Alles ist in Wirklichkeit neutral und dienend. Jedes Ziel das
wir uns stecken, entspricht eigentlich nur einer sog. Motivationsfeder, die Gedankenenergien
die dadurch in Zusammenarbeit mit unseren 3 Selbsten (und wiederrum dessen Verbindung)
freiwerden lenken uns auf den Weg der nicht nur aus dem gesteckten Ziel sondern
auch aus unserer Verbindung und Wahrnehmung unserer Selbste resultiert.
Existenz
= Essenz des Ex "Ist"
Die Mittlerfunktionen
Die Mittler entsprechen den verschiedenen
Perspektiven. Alles was wir nutzen sind Mittler, die wir anwenden und von dessen
Anwendung wir uns etwas versprechen d. h. von denen wir eine Wirkung erwarten. Z.
B. durch die Nahrung die wir aufnehmen, versprechen wir uns dadurch die Wirkung
der Energieaufnahme. Von der Aufnahme von Energie versprechen wir uns als Wirkung
wieder andere Wirkungen zu erzielen bzw. zu erhalten. So, ist aber mit vielen Dingen,
die meisten Dinge die wir tun, tun wir aus dem Grund da wir durch dieses tun bestimmte
Wirkungen erwarten. Das heißt das wir unser Tun als Ur-Sache nutzen um eine
bestimmte Wirkung zu erhalten. Diese Ursache wird wird widerrum gleichwieder in
ihrer Wirkung, auch wieder eine Ursache sein.
Zufälle sind Wirkungen dessen Ursache uns noch nicht bewußt ist. Das
liegt wohl daran das wir in unserem "Ich"-Bewußtsein nur von einer
perspektiven bezogenen Wahrheit bzw. Erkenntnis ausgehen. Wenn wir unser Ich-Bewusstsein
ablegen, müßten wir somit durch das Wir-Bewußtsein Zugang zu sämtlichen
Wissen erhalten. Damit ist nicht nur das Wissen gemeint was wir für möglich
halten, sondern auch das Wissen was wir durch unser "Ich"- Bewußtsein
für nicht möglich halten.
Wenn also ein Mensch bisher Zugang zur sog. Akasha-Chronik gefunden hatte, (in der
alles Wissen vorhanden ist, was existiert hat, was existiert und was noch existieren
wird), hatte dieser Mensch sich für einen bestimmten Zeitraum für das
"Wir"-Bewußtsein geöffnet.
Da es auch dort mehrere Ebenen gibt, wie z. b. bei den Menschen gesehen, das Hausfrauen-Wir,
das Mann-Wir, das Kind-Wir, das Komponisten-Wir etc. Diese "Wir" - Bewußtseinsformen
stellen aber nur ein Wir auf einer bestimmten Ebene dar und ist somit auch wieder
beschränkt. So existiert aber auch ein Mensch-"Wir", ein Tier-Wir,
ein Pflanzen-Wir, ein Luft-Wir etc. Das bedeutet da jedes. sog. eingeschränkte
Bewußtseins-Wir widerrum mit sämtlichen anderen Bewußtseins "Wirs"
in Verbindung steht und sich auch durch diese erhält, ist es für uns Menschen
und auch auch allen anderen Existenzformen möglich durch die Auflösung
des "Ich" Bewußtsein und die Einschwingung auf ein Wir-Bewußtsein
auf alles Wissen dieser speziellen Bewußtseinform zurückzugreifen.
Umso mehr wir uns also auf die
Ebene einer speziellen "Wir" Bewußtseinsform oder der kompletten
Bewußtseinsform des "Wir" einpendeln, desto mehr Wissen haben wir
auch zur Verfügung.
Jede spezielle Bewußtseinform ist sogleich Mittler für eine andere Bewußtseinsform.
Daher ist es auch möglich das z. B. ein Mensch indem er sich z.b. auf die Wir-Bewußtseinsform
des Tierreiches einpendelt, daraus eine Erkenntnis zieht, und diese für sich
verarbeitet, er so in seine Bewußtsein form, widerrum sogleich wieder der
gesamten Menschbewußtseinsform zur Verfügung steht.
Ein anderer Träger des Menschbewußtsein kann somit, in dem er sich auf
das Mensch-Wir-Bewußtsein einschwingt auf diese Erkenntnis zurueckgreifen
bzw. diese Erkenntnis erhalten. Umso mehr Menschen auf diese Erkenntnis kommen,
desto größer wird das Potential dieser Erkenntnis im gesamten "Wir"-Bewußtsein
des Menschen.
So ist es aber nicht so, das nur
Wesen die wir Menschen als Lebewesen wahrnehmen, solche Mittlerfunktionen haben,
sondern alles was existiert.
Die Jagd des Menschen nach Sicherheit kommt also nur dadurch zustande, das der Mensch
ständig Mittler sucht, nutzt und meint zu benötigen, da er durch sie sich
in Zustände begibt, das er anderes braucht um sich selbst zu vervollkommenen,
und nicht begreift das das andere eigentlich auch erselbst ist.
So schafft der Mensch sich haufenweise Rituale durch sein Denken und Handeln, wobei
er mehr oder weniger anderes (scheinbar aussenstehendes) für seine Zwecke und
Zielfindungen nutzt. Dabei ist zwar ein Möglichkeit des Vorgehens, doch könnte
er jetzt aufgrund dieser Theorie, wenn er z. B. eine Tomatenpflanze nutzen will,
sich zunächst auf das Menschenwirbewußtsein einschwingen um so an dieses
speziellen Wissen der Menschen über Tomaten zu gelangen und dann sich vielleicht
noch an das Wir-Pflanzen-Bewußtsein einzuklinken um somit wieder an das Wir-Tomaten-Bewußtsein
zu kommen. Allerdings wären im End-Effekt auch all diese Bewußtseinformen
nichts weiter als Mittler.
So ist jede Logik die Unlogik.
Alles das Schöne ist die Häßlichkeit und alle Häßlichkeit
ist das Schöne. Denn all das zeigt doch nur die Wahrnehmung von etwas in Verbundheit
mit anderen bisher wahrgenommen Perspektiven.
Alles und Nichts sind oft jenseits unseres Vorstellungsvermögens, da wir noch
nicht begriffen haben das wir immer nur Teilaspekte wahrnehmen. So wird wohl im
Schönen das Häßliche zu finden und umgekehrt zu einer Neutralisirung
der Wertigkeiten an sich führen, das ist dann der Augenblick wo wir das Alles
und das Nichts wahrnehmen werden, doch dann wird uns das weder wichtig noch unwichtig
erscheinen, es wird einfach nur sein.
Etwas nur so hin zu nehmen wie
es ist, ohne Eigen- und Fremdwertung, zeitlos entspricht der uneingeschränkten
Wahrnehmung des Selbsts.
Das Seheki, Dai Komio, Chokurei,
Honshazeshonen sind die Symbole des Reiki.
Auch sie dienen als Mittler.
|