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Die spagyrische
Heilweise
Ein
schweizerischer Text aus den 50. Jahren
WAS IST
SPAGIRIK?
"Die Spagirik ist die Medizin
der Zukunft. Sie beinhaltet die hochentwickelten Kräfte, die in Meinen Steinen,
Pflanzen, Blumen und Wurzeln liegen." (300. GD)
"In den spagirischen Heilmitteln
liegt die Trinität GOTTES in Form von Salz, Quecksilber und Schwefel. Die Verbindung
von diesen drei alchimistischen Prinzipien vermag euch eine optimale Heilkraft in dem betreffenden Mittel zu schenken.
Nur durch
die Vermählung von Körper, Seele und Geist ist es möglich, eine Krankheit in einem physischen, vergrobstoffliehten
Leib zu
löschen." (316.
GD)
Das Wort "spagirisch"
ist eine Zusammensetzung der griechischen Worte: spao = trennen und ageiro = zusammenführen,
verbinden.
Bei der praktischen Verarbeitung
der Heilsubstanzen werden die in den Ausgangsstoffen enthaltenen unsichtbaren geistigen Kräfte - die sogenannten Arcana -
in konzentrierter,
gereinigter und veredelter Form
unter möglichster Einschränkung des.materiellen Ballastes gewonnen.
Es handelt sich also um die weitestgehende
Aufschliessung der Stoffe, so.dass sie vom Organismus ohne schädigende Nebenwirkungen aufgenommen und assimiliert werden können.
Der Ausdruck "spagirisch"
wurde von Paracelsus (1493-1541) in Anwendung gebracht und von Basilius Valentinus,
Isaacus Hollan-dus u.a. übernommen. Die Wurzeln alchimistischen Denkens reichen
jedoch bis ins frühgeschichtliche Ägypten zurück.
Die Arcana bezeichnete Paracelsus
mit: "untödlich, alle Tugend des Dings mit tausendfacher Verbesserung".
WORAUF BERUHT DIE
HEILKRAFT?
Sie liegt in der Dynamik des Ganzen.
Das gute, aufbauende, heilende und kraftspendende Prinzip, die lichtvolle Kraft
- also der Balsam einer Pflanze oder einer anderen natürlichen für Heilzwecke
bestimmten Substanz - wird vom Gift getrennt. In anderen Worten ausgedrückt,
wird also das Reine vom Unreinen, das Feine vom Groben, der Spiritus vom Corpus,
das Geistige vom Materiellen, das Heilsame vom Gift geschieden.
Alsdann wird das gute Prinzip
noch in seiner Wirksamkeit durch Veredlung erhöht, d.h. es wird Plusquamperfekt,
übervollkommen, also noch vollkommener als die Natur uns die Heilmittel anbietet,
gemacht.
Die auf diese Weise bereiteten
vegetabilischen Essenzen enthalten sowohl die ätherischen Duftstoffe und Oele
der betreffenden Pflanze als auch deren spezifische Alkalien. Dadurch kommen die
gesamten Heilkräfte der betreffenden Pflanze
zur Wirkung.
Die Wirkungsweise der Arcana,
die nur über die Scheidekunst (Ars spagirica)
gewonnen werden kann, vollzieht sich - ohne schädigende Nach- oder Nebenwirkungen
- direkt auf den Äther-leib, während sie bei Arzneien grobstofflicher Art auf dem Umweg
über den Organismus erfolgt, was immer heftige, schädigende Reaktionen
des physischen Leibes zur Folge hat.
Dies gilt in der Pharmazie als
eine unvermeidliche Tatsache. Jesus Christus äusserte sich dazu wie folgt:
"Die Ärzte behaupten sogar, dass jedes Mittel seine Nebenwirkung haben
müsse, ansonsten es kein Heilprodukt für euch sei".
WIE KOMMT ES ZU
DIESER POLARITAET IN DER PFLANZENWELT?
Die Natur ist auf unserer Erde
polar. Aus Ja und Nein bestehen daher alle Dinge. Setzen wir statt Ja den Ausdruck
positive Kräfte und statt Nein den Wortbegriff negative Elemente, so haben
wir sofort Anschluss an die moderne Naturwissenschaft. Auch diese lehrt, dass jedes
Atom aus einem Kern positiver Elektronen besteht, um welchen negative Elektronen
kreisen.
Um neben anderen Pflanzen existieren
zu können, muss die Heilpflanze um ihr Sonderdasein kämpfen. Dieser Kampf
findet in der Pflanzenwelt sowohl oberhalb als auch unterhalb der Erde statt. Jede
Pflanze braucht zu ihrer Entwicklung ein gewisses Mass an Luft, Licht, Wasser und
mineralische Stoffe der Erde. Kommt ihr eine andere Pflanze zu nahe, so beginnt
um diese Lebensnotwendigkeit auch im stillen Pflanzenreich ein erbitterter Streit.
Damit dieser Kampf im geeigneten
Moment beginnen kann, muss jede Pflanzenseele mit der nötigen Fähigkeit
vom Urbeginn ausgestattet worden sein. Sie liegt im 3. Urgesetz Gottes - der Rotation
-verankert. Auch kommt es im Laufe der Evolution im Mineral- und Pflanzenreich zu
karmischer Schuld, die sich im Lebensprinzip auf negative Weise auswirkt.
DIE SPAGIRISCHE
VERFAHRENSWEISE IN KURZEN ZÜGEN:
Das spagirische Verfahren ist
sehr langwierig und kostspielig. Die gesamte Pflanze in all ihren Teilen, samt Wurzeln,
kommt in frischem, gereinigten Zustand zur Verarbeitung. Dann überlässt
man sie unter Zusatz von besonderen Hefearten der Gärung.
Wenn dieser Vorgang abgeschlossen ist, wird die vergorene Masse in eigens dazu geschaffenen
Geräten einer Destillation unterworfen. Der im Destillationskessel
verbleibende Rückstand wird getrocknet und verascht. Die Asche
wird,soweit als möglich, mit dem Destillat gelöst und die Lösung alsdann filtriert.
Die einzelnen Organmittel stellen Komplexe dar, in denen jene metallischen
und vegetabilischen Substanzen vereinigt sind, die für die Heilung des betreffenden
Organs angezeigt sind. Das heisst, dass sich ein solches Mittel notwendigerweise
aus den für den jeweiligen Körperteil Schwingungsmäs s ig entsprechenden
Ingredienzien aufbaut.
DER UNTERSCHIED
ZWISCHEN SPAGIRISCHEN UND HOMÖOPATHISCHEN HEILMITTELN
Spagirische Heilmittel wirken
- ähnlich wie homöopathische Hochpotenzen - direkt auf den Ätherleib
ein, der als Träger der Lebensfunktionen des Organismus füngiert. Der
Körper ruft die Kraft, den Abwehrkampf gegenüber den Viren und Bakterien
aufzunehmen, vom Aetherleib ab.
Bei der Aufschliessung der Stoffe
werden die vegetabilischen Ingredienzien durch langwierige
Verfahren aufs höchste
intensiviert. Die Wirkungsweise
spagirischer Heilmittel ist daher um ein vielfaches stärker als jene von homöopathischen Tinkturen.
Hinzu kommt, dass Spagirische
Heilmittel astrophysikalisch orientiert sind. Das heisst, dass die
einzelnen Organmittel aus denjenigen Mineralien und Pflanzen aufgebaut sind, die
dem betreffenden Organ kosmologisch zugeordnet sind. Die Astrosophie lehrt, dass
die einzelnen Organe unter,ganz bestimmten Planeteneinflüssen stehen, die durch
vieltausendjährige Entwicklungszustände hindurch über den Ätherleib
an dem betreffenden Organ gearbeitet haben. Aber ebenso sind auch alle Mineralien
und Pflanzenarten kosmophysikalisch determiniert.
Ein Medikament, das aus den im
astrologischen Sinne zusammengesetzten Ingredienzien aufgebaut ist, wirkt auch unmittelbar
auf die Ätherkräfte des betreffenden Organs ein und ruft diese zur Heilung
auf.
WAS BEWIRKEN DIE
KOSMISCHEN ÄTHERENERGIEN?
Das biologische System im Menschen
ist vergleichbar mit einem äusserst empfindlichen Uhrwerk, oder - in Worten
der heutigen Terminologie ausgedrückt - mit einem unvorstellbar leistungsfähigen
Computer. Die Schalt- und Regelkreise dieses Systems müssen in Harmonie miteinander
kommunizieren können.
Beaufsichtigt wird dieses Wunderwerk
in der Schöpfung Gottes durch die geistigen und seelischen Kräfte, die,
zusammen mit dem Körper, einen Dreiklang darstellen. Dieser muss sich in einein
harmonischen Gleichgewicht befinden, um die in einem Leibe ruhenden Selbstheilungskräfte
mobilisieren zu können.
Die meisten Medikamente beseitigen
nur die Symptome und schädigen den Organismus. Daher stellt sich die Frage:
Warum soll der Mensch, in der Hoffnung, wieder gesund zu werden, seinen Leib vergiften?
Die Gesundheit kann als höchstes unersetzliches Gut, nur durch die Herstelung des biologischen Gleichgewichts wieder
erlangt werden.
Die kosmischen Ätherenergien
sind dabei von grossem Nutzen. Sie werden mittels eines Magneten auf völlig
unschädliche, natürliche Träger übertragen, um dem Organismus
die nötige Stärke und Harmonisierungshilfe zu vermitteln. Somit ist die
Physis in der Lage, dank ihrer körpereigenen Abwehrstoffe, auch schwerste Erkrankungen
zu besiegen. Parallel zur Heilung erfährt der Mensch eine Bewusstseinserweiterung,
die ihn befähigt, die wunderbaren Zusammenhänge, in die der Mensch im
unendlichen Kosmos gestellt ist, besser zu erfassen.
Die Krönung eines jeden Lebens
sind die Liebe sowie die völlige Harmonie von Körper, Seele und Geist.
Die kosmischen Ätherenergiekombinationen helfen mit, die Verwirklichung dieses
Ziels zu erreichen.
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