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Eine wunderschöne Einführung
in das Tarot. Nicht nur theoretische und praktische Anweisungen, sondern auch für
jeder Karte ein Gedicht, das sich gut eignet für eine 'Seelenreise'. Diese
'Reisen' eignen sich sehr gut um die Karten zu verinnerlichen. Und um seriös
die Tarotkarten zu legen, ist letzteres selbstverständlich erforderlich.
DIE WEISHEIT DES TAROT
Igor Warneck
(c) Copyright Igor Warneck
Genehmigung des Autors für Boudicca's Bard
Vorwort
Es erwarte niemand von vierzig
Seiten die Erleuchtung und unendliche Erkenntnis des Tarot. Dieses Werk kann und
soll nur einen inneren Stein in Dir ins rollen bringen - wohin auch immer Dein Weg
führen mag.
Einführung
Warum noch ein Buch über
Tarot?
Als ich begann, mich für das Medium Tarot zu interessieren, wälzte ich
viele Bücher und Compendien. Ergebnis: Ich war verwirrter als zuvor und konnte
immer noch keine vernünftigen Deutungen meiner Tarotlegungen an den Mann oder
die Frau bringen. Das Problem der auf dem Markt befindlichen Bücher ist, daá
sie versuchen, eine allgemeingültige Systematik aufzustellen, die sich auf
den Leser überträgt, und daran scheitern.
Dieses Scheitern möchte ich mit diesem Werk umgehen. Ich möchte der Leserschaft
die Freiheit der eigenen Interpretation lassen und sie auf dem Weg zur Freiheit
anleiten. Tarot ist ein Weg zur Freiheit des Lebens noch während des Lebens.
Tarot vertröstet nicht auf später, es zeigt die Scheiáe von heute,
und die ist bekanntlich der Dünger von morgen!
Mein Wunsch ist es, ein Buch zu schreiben, das den Umgang mit Tarot nicht erschwert,
sondern erleichtert, und die Leserschaft mitten ins Leben stellt. Eine andere Aufgabe
hat Tarot nicht.
Tarot ist Leben, ist lebendig,
und es wünscht sich nichts sehnlicher, als seine Benutzer in genau diesem wiederzufinden.
Ein neues Buch über Tarot - bestimmt nicht das letzte, doch vielleicht eines
der Wenigen, die den Leser beflügeln und nicht durch Interpretationen lahmlegen.
Ein bescheidener Wunsch...
Was Tarot
ist...
- ein Kartenspiel
- eine Möglichkeit, sein Leben zu erkennen
- eine Landkarte der Seele
- achtundsiebzig Seiten Papier
- eine Krücke zur Selbsterkenntnis
- ein Mittel, Religion zu erklären, auch wenn man nicht die gleiche Sprache
spricht
- ein Konglomerat seelischer Seinszustände
- bewußtes Träumen
Was Tarot
nicht ist...
- Ersatz des Lebens
- Hilfe gegen die Enttäuschungen des Lebens
- Entscheidungs-Flucht
- Ja/Nein Beantworter
- Fluchthelfer
- Spion in der Seele des Partners
- Die unendliche Weisheit aus Atlantis, Ägypten, etc.
Woher
Tarot kommt
Eine gänzlich subjektive
Deutung
Gegen Ende des 16. Jahrhunderts
trafen sich in Süd-Frankreich mehrere Religionsgruppen, da sie dort Asyl fanden,
und versuchten sich transkontinental über das, was ihre Religionen verband,
zu verständigen. Die beste Möglichkeit, Sprache zu umgehen, waren Bilder,
und so entstand das Bilderbuch der Seele, eben das Tarot. Endlich konnte man sich
über die wesentlichen Elemente seiner Religion mit dem Nachbarn verständigen,
auch wenn er aus einem gänzlich anderen Kulturkreis, einer fremden Religion
kam.
Die von vielen
vertretene traditionelle Deutung
Der Ursprung des Tarot liegt in Ägypten.
Die großen Arcana sind Tempelbilder einer großen, vernichteten Bibliothek.
Eventuell geht Tarot bis auf Atlantis, die untergegangene Hochkultur, zurück,
wobei es schwierig gewesen sein dürfte, Steintafeln zu ziehen. Letzteres ist
als ketzerische Anmerkung des Autors zu verstehen.
Dem Tarot ist es völlig egal, woher es kommt, es ist einfach da!
Wie Tarot
funktioniert
In unseren Träumen wird unsere
Seele geheilt. Tarot ist eine Form, bewußt zu träumen und wirkt auf das
Bewußtsein ebenso wie auf das Unterbewußtsein. Die Symbole sprechen
das Unterbewußtsein an, verdeutlichen ihm den momentanen Zustand und erteilen
ihm in Windeseile Lösungsmöglichkeiten; die Gesten und Handlungen sprechen
das alltägliche Bewußtsein an und tragen somit zur Übersetzung der
Symbole und Archetypen für unseren Verstand bei.
Da wir unsere Eigenschwingung zwar meistens nicht wahrnehmen, sie aber trotzdem
besitzen, bildet sich automatisch eine Resonanz zu anderen Schwingungsebenen. Wer
darüber mehr wissen möchte, beschäftige sich intensiver damit, es
würde den Rahmen dieser Ausführung sprengen. Alles, was auf der gleichen
Frequenz schwingt, korrespondiert miteinander, und so kommt es auch, daß wir
immer die "richtige", passende Karte aus dem Tarotstapel ziehen werden
- vorausgesetzt, wir haben uns auf die Frage oder unseren momentanen Zustand konzentriert.
Unsere Augen nehmen die Symbolik auf, unsere Seele reagiert darauf, und schon hat
Tarot geholfen. (Ich spreche hier ausschließlich vom Rider-Waite-Deck!) Da
wir Menschen mit einem Verstand ausgestattet sind, müssen wir es diesem anschließend
noch übersetzen, im Grunde würde jedoch eine intensive Betrachtung der
Karte ohne Denken völlig ausreichen. Es wirkt! So kommt es dann auch, daß
wir beim erneuten Befragen der Karten, auch wenn dies nur kurze Zeit später
geschieht, ein anderes Bild serviert bekommen. Wir strahlen bereits eine andere
Schwingung aus! Ich weiß, daá diese Erklärung mit dem Verstand
schwer nachzuvollziehen ist, doch daran kann ich nichts ändern.
Mögen sich die Wissenschaftler einen daran abbrechen, dieses Phänomen
zu erklären. Wenn Du es lange genug ausprobierst und Dich auf das Tarot und
seine Weisheiten einläßt, wirst Du eines Tages selbst herausfinden, was
ich gemeint habe.
Das Gesetz der Anziehung von gleichen Frequenzen funktioniert natürlich auch
bei Menschen, Steinen, Pflanzen, etc. - alles läßt sich als Orakel benutzen,
wenn Du es übersetzen kannst.
Teil 2 lesen
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