0 Narr

Freiheitskämpfer der Seele
Vogelfrei bist Du
Hirte aus den Bergen
gehaát und bewundert

Freiheit des Lebens als Nichts
mit Deiner ganzen Habe am Stock

Kommst in die Dörfer
der Zivilisierten
und Frauen schauen Dir hinterher
ob Deiner Kraft und Schönheit

Männer bieten Dir Prügel an
hetzen die Hunde hinter Dir her
Die wedeln mit dem Schwanz

Die Sonne scheint auf Deinen Weg
Wanderer zwischen den Welten
Hast keine Angst vor dem Abgrund

Fliegen ist schöner
Leben ist leicht
ohne Sorgen um Morgen
im Handgepäck

Spring!
Laá Dich fallen
ins Glück


I Magier

Ich will mich
Wohin gehen?
Wo bleiben?
Warum?

Ich bin hier
zwischen Euch
Himmel und Erde
Stehe fest auf dem Boden
und bin

Gesucht habe ich
nach den Gründen des Lebens
Gefunden habe ich sie
nicht

Sie fanden mich
als ich stillestand

Habe die Elemente
und ihre Kraft

Kenne meinen Weg
und gehe ihn

Weiá was ich will
und wie ich's erreiche
ohne es festzuhalten

Ein Weg ohne Ziel
welches greifbar erscheint
Doch bin ich schneller da

Das Gefühl erkannte ich
Die Idee verwirkliche ich
Den Willen lenkte ich
Die Materie ist mein

Ich bin ich


II Hohepriesterin

Hüterin des Feuers
Zwischen den Säulen
der ewigen Kräfte
sitze und wirke ich

Hüte das Gleichgewicht
der Seelen um mich

Sitze in Dir
bin Deine Moral
nicht die der Herrschenden
Hüte das Gleichgewicht
in Dir

Tue mir nicht weh
Werde still
und höre

Frau bin ich
die Ewige
ganz für Dich
allein

Komm
laá uns segeln gehen
auf meiner Mondbarke


III Herrscherin

Mutter Materie
Um Dich herum
lebe ich
Sitzen, stehen, liegen, leben
tust Du auf und mit mir
Ein Leben lang
Einen Tod lang
Immer

Hast Du mich schon gesehen?
Kennst Du Dich
in mir?

Suche nicht zu erlangen
Frage lieber
ob Du's nicht schon besitzt

In mir wuchsest Du
es wächst das Morgen
es starb das Gestern
in mir

Kreativ lebt die Wandlung

Verwandle Dich
und klage nicht


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