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Einführung
in das Tarot
Tom
Hupfer
©Copyright Tom
Hupfer, 1993
Genehmigung zur Veröffentlichung auf Boudicca's Bard
Der Tarot
ist wahrlich eine Philosophie-Maschine [...]
Eliphas Levi
DER TAROT
Das Alter des Tarot ist ungewiß
und die Vermutungen über seine Entstehungszeit erstrecken sich von den Ägyptern
über die Templern bis zu den Zigeuner des 16. Jahrhunderts.
Im Mittelalter wohl überwiegend zu Wahrsagekünsten gebraucht, wurde der
Tarot seit 1850 immer mehr zu einem unverzichtbaren Teil der magischen Schulen.
Der Name TAROT wird assoziert mit den ägyptischen
Wörtern TAR (der Weg) und RO
(königlich), als königlicher Weg und dem lateinischen ROTA (Rad), als einem rotierenden Rad der universellen
Kräfte.
Ein Deck besteht aus 78 Karten, unterteilt in 4 Farben. Jede Farbe beinhaltet 10
Zahlenkarten und 4 Hofkarten (Ritter, Königin, Prinz, Prinzessin), die 'Kleine Arkana' genannt werden.
Zusätzlich gibt es 22 Trümpfe, die keiner Farbe untergeordnet sind und
Eigennamen besitzen und als 'Große
Arkana' bezeichnet werden.
Die beiden berühmtesten Decks sind der THOTH-Tarot von A. Crowley und Frieda
Harris mit seinen sehr beeindruckenden Bildern voll mit Symbolismen und der schlichtere
Raider-Waite-Tarot mit klaren, fast naiven Bildern. Heutzutage gibt es sehr viele
unterschiedliche Tarot
Decks zu kaufen, man kan sich 'sein eigenes' Deck aussuchen.
TAROT ALS LANDKARTE
Wir scheitern an uns selbst, wenn
wir versuchen mit logischen Mitteln unsere Empfinden, unser Verhalten oder unser
Denken zu analysieren, denn unser inneres Sein entzieht sich dieser Logik. Musik,
Bilder und Träume sind Mittel, die uns im normalen Leben helfen, uns wieder
näher zu kommen.
Der TAROT arbeitet nach der Bild- und Symbolsprache und die einzelnen Karten stellen
ein komplettes System aller Aspekte, Wirkungen und Ursachen dar, die unsere Welt
ausmachen. Man spricht daher auch von einer Landkarte des Universums und der Seele,
wobei der Bezug Universum / Seele durch die Idee gegeben ist, dass Makrokosmos =
Mikrokosmos ist und somit die hermetische Grundidee 'Wie oben, so unten' gilt.
Der Tarot ist aufgrund seiner Systematik auch zur Meditation geeignet und hat eine
sehr enge Beziehung zum kabbalistischen Baum des Lebens, dessen Pfaden jeweils einer
der Trümpfe zugeordnet ist (Pfadmeditation, Baum des Lebens).
DIE VIER SÄTZE
Stäbe, Schwerter, Kelche
und Scheiben bilden jeweils einen Satz aus As, 10, 9, 8, 7, 6, 5, 4, 3, 2 und bestehen
damit aus 10 Karten. Die Sätze werden den vier Elementen zugeordnet, wobei
Stäbe
|
=
|
Feuer
|
Schwerter
|
=
|
Luft
|
Kelche
|
=
|
Wasser
|
Scheiben
|
=
|
Erde
|
ist.
Entsprechend ist die Grundnatur der Karten eines Satzes:
feurig
|
=
|
anhaltend kräftig, aggressiv,
vorwärtstreibend, zielstrebig
|
luftig
|
=
|
schnell, wenig ausdauernd, wechselhaft,
überraschend
|
wäßrig
|
=
|
sensibel, passiv, empfangend
|
erdig
|
=
|
materiell ausgerichtet, beständig,
verstandesmäßig
|
Die As
jedes Satzes verkörpert die ursprüngliche Kraft und Eigenart eines Elementes,
wird daher auch als 'die
Wurzel eines Satzes' bezeichnet
und wird am Baum des Lebens KETHER zugeordnet.
In den Zahlenkarten 2-10 zeigt sich das Element im Bezug zur jeweiligen Sephira
am Baum des Lebens.
DIE HOFKARTEN
Jeder Satz besitzt 4 Hofkarten,
die im THOTH-Tarot als Ritter, Königin, Prinz und Prinzessin benannt werden.
Sie korrelieren mit dem Gottesnamen JHVH und damit wiederum mit den vier Elementen.
Der Ritter entspricht YOD (Feuer/Vater),
die Königin entspricht He (Wasser/Mutter),
der Prinz Vau (Luft/Sohn) und die
Prinzessin dem Schluss-He (Erde/Tochter).
Eine der schönsten und aufschlußreichsten Erklärungen gibt A. Crowley
in 'Ein Essay über Zahlen' in LIBER 777 (ISBN 3-89423-006-1).
DIE TRÜMPFE
Die 22 Trümpfe (große
Arkana) bilden ein System der grundlegenden Kräfte und stehen in diesem Sinne
in Beziehung zu den 22 Buchstaben des hebraeischen Alphabets und ebenso zu den 22
Pfaden am Baum des Lebens. Damit ermöglichen die Trümpfe die Darstellung
des kompletten Universums innerhalb des TAROTs.
DAS SPIEL
Die Erklärung, warum der
Tarot als Divinationsmethode funktioniert, variiert je nach Standpunkt, wobei drei
fundamental unterschiedliche Betrachtungsweisen angenommen werden können:
1) Die Wahl der Karten wird durch unser Unbewußtsein
gelenkt oder erfolgt über einen übersinnlichen Automatismus.
2) Die Wahl der Karten wird durch akausale
Synchronizität (#2)
beeinflußt.
3) Die Wahl der Karten ist zufällig
und die Deutung unterliegt dem sensibleren Unbewußten und seinen Fähigkeiten.
Für erfolgreiche Spiele ist es nicht relevant, welchen Standpunkt man einnimmt.
Die Betrachtungsweisen 1) und 2) setzen eine genaue Definition der einzelnen Karten
vorraus, während bei 3) rein intuitiv gedeutet werden kann und diese Methode
nur dem geübten oder sehr begabten 'Spieler' zu empfehlen ist. Es soll daher
ab jetzt nur Möglichkeit 1) und 2) vorrausgesetzt werden.
Der Umgang mit
dem Deck
Je öfter ein Deck benutzt
wird, desto intensiver wird die Beziehung zwischen Spieler und Deck. Zur Aufbewahrung
kann man die Karten in ein kostbares Tuch wickeln und sie an einem besonderen Ort
verwahren, denn auch das gehört zum Spiel. In der Regel gibt man sein Deck
nicht aus der Hand, verleiht es oder borgt sich ein fremdes Deck aus.
Die Vorbereitung
Ein erfolgreiches Spiel setzt
die richtige 'Stimmung' des Spielers vorraus. Entspannung ist eine wichtige Vorraussetzung
und je nach Bedarf kann man zuvor für einige Minuten meditieren, um sich mental
vorzubereiten oder man atmet einfach mehrmals tief durch, entspannt seine Schultern
und den Nacken, indem man die Schultern für eininge Sekunden hochzieht und
dann fallen läßt und die Arme bewußt schwer macht. Eine oder mehrere
Kerzen, eine seidene Unterlage, löschen des elektrischen Lichts, ätherische
Öle, etc. können Mittel sein, die die Einstimmung erleichtern.
Sie sind jedoch nicht unbedingt notwendig und die individuellen Vorlieben können
sehr unterschiedlich sein, so daß man selbst experimentieren muß, um
die optimalen Vorraussetzungen zu finden.
Die Frage
Prinzipiell lassen sich alle Fragen
stellen, seien es konkrete Situationen, anstehende Entscheidungen, Fragen über
Personen oder vergangene und zukünftige Entwicklungen. Entscheidend ist die
Bereitschaft des Fragers, die Hinweise des Tarots erkennen zu wollen. Antworten,
die man nicht hören/sehen will, wird man auch niemals erkennen und falsch interpretieren.
Deshalb sollte jede Frage darauf ueberprüft werden, ob man bereit ist, jede Antwort anzunehmen. Die Fragen sollten so präzise
und eindeutig wie möglich ausformuliert werden, denn das erleichtert die Deutung
ungemein.
Das Legesystem
Zunächst werden die Karten
gemischt, während man sich auf die Frage konzentriert. Aus dem kompletten Satz
werden nun mit der linken (intuitiven) Hand und ohne weiter über die Frage
nachzudenken je nach Legesystem unterschiedlich viele Karten gezogen.
Ein Legesystem soll hier vorgestellt werden.
Das kabbalistische
Kreuz
Dieses Legesystem ist wohl das
bekannteste und älteste, das sich für alle Frageformen eignet. Hierzu
werden aus dem verdeckten Satz 10 Karten gezogen, die folgendemaßen offen
ausgelegt werden:

Die Plätze haben dabei folgende Bedeutungen:
1
|
Das ist es
(darum geht es)
|
Die Ausgangssituation
|
2
|
Das kreuzt es
(das kommt hinzu)
|
Der hinzutretende Impuls;
(störend oder fördernd)
|
3
|
Das krönt es
(das wird erkannt)
|
Die bewußte Ebene
(der Kopf)
|
4
|
Darauf ruht es
(das wird gespürt)
|
Der unbewußte
Bereich (das Herz)
|
5
|
Das war zuvor
|
die jüngste Vergangenheit
|
6
|
Das kommt danach
|
die nächste Zukunft
|
7
|
Das ist der Frager
|
die Haltung, Empfindung
des Fragers
|
8
|
Dort findet es statt
|
die Umgebung, das Umfeld
|
9
|
Die Hoffnungen und Ängste
|
des Fragers
|
10
|
Dorthin führt es
|
langfristige Entwicklung des Themas
|
DIE BEDEUTUNG DER
KARTEN
Die Beziehungen der Karten, aus
denen sich ihre Bedeutung ergibt, darzustellen, würde den Rahmen dieses Artikels
sprengen und so sollen hier lediglich Stichworte gegeben werden. Für den Interessierten
sei '
Das Buch
Thoth' von A. Crowley
empfohlen
(ISBN 3-008644-73-9).
Je länger man sich mit den Karten beschäftigt, desto präziser werden
deren Bedeutungen und desto deutlich wird das zugrunde liegende System erkannt.
Die nachfolgenden Erklärungen sind daher außerordentlich grob und die
Stichworte beschreiben die Qualität der Karten entsprechend oberflächlich!
Übrigens:
In der Divination ist es legitim, die Hofkarten Personen zuzuordnen, die in einem
Bezug zur gestellten Frage stehen.
Die folgende Liste veranschaulicht die Beziehungen der 'kleinen Arkana' zu den Planeten
und Tierkreiszeichen und gibt jeweils ein Stichwort, das jedoch zu einer Deutung
nicht ausreicht.
Beziehungen der Kleinen Arkana
Karte
|
Stichwort
|
Planet
|
Zeichen
|
5 Stäbe
|
Streben
|
Saturn
|
Löwe
|
6 Stäbe
|
Erfolg, Sieg
|
Jupiter
|
Löwe
|
7 Stäbe
|
Tapferkeit
|
Mars
|
Löwe
|
8 Scheiben
|
Umsicht
|
Sonne
|
Jungfrau
|
9 Scheiben
|
Gewinn
(materiell)
|
Venus
|
Jungfrau
|
10 Scheiben
|
Wohlstand,
Reichtum
|
Merkur
|
Jungfrau
|
2 Schwerter
|
Frieden
|
Mond
|
Waage
|
3 Schwerter
|
Kummer
|
Saturn
|
Waage
|
4 Schwerter
|
Waffenruhe
|
Jupiter
|
Waage
|
5 Kelche
|
Enttäuschung
|
Mars
|
Scorpion
|
6 Kelche
|
Vergnügen,
Erfüllung
|
Sonne
|
Scorpion
|
7 Kelche
|
Verderbnis
|
Venus
|
Scorpion
|
8 Stäbe
|
Schnelligkeit
|
Merkur
|
Schütze
|
9 Stäbe
|
Stärke
|
Mond
|
Schütze
|
10 Stäbe
|
Unterdrückung
|
Saturn
|
Schütze
|
2 Scheiben
|
Wechsel
|
Jupiter
|
Steinboch
|
3 Scheiben
|
Arbeit
|
Mars
|
Steinboch
|
4 Scheiben
|
Macht
|
Sonne
|
Steinboch
|
5 Schwerter
|
Niederlage
|
Venus
|
Wassermann
|
6 Schwerter
|
Wissenschaft
|
Merkur
|
Wassermann
|
7 Schwerter
|
Vergeblichkeit
|
Mond
|
Wassermann
|
8 Kelche
|
Trägheit
|
Saturn
|
Fische
|
9 Kelche
|
Freude
|
Jupiter
|
Fische
|
10 Kelche
|
Sattheit
|
Mars
|
Fische
|
2 Stäbe
|
Herrschaft
|
Mars
|
Widder
|
3 Stäbe
|
Tugend
|
Sonne
|
Widder
|
4 Stäbe
|
Vollendung
|
Venus
|
Widder
|
5 Scheiben
|
Quälerei
|
Merkur
|
Stier
|
6 Scheiben
|
Erfolg
|
Mond
|
Stier
|
7 Scheiben
|
Fehlschlag
|
Saturn
|
Stier
|
8 Schwerter
|
Einmischung
|
Jupiter
|
Zwillinge
|
9 Schwerter
|
Grausamkeit
|
Mars
|
Zwillinge
|
10 Schwerter
|
Ruin, Untergang
|
Sonne
|
Zwillinge
|
2 Kelche
|
Liebe
|
Venus
|
Krebs
|
3 Kelche
|
Fülle
|
Merkur
|
Krebs
|
4 Kelche
|
Üppigkeit
|
Mond
|
Krebs
|
Und die
Zuordnungen
der Großen Arkana
|
Zahl Name
|
Pfad/ verbundene Sephira
|
Buch-stabe
|
Astro-logische Zuordnung
|
Stichworte
|
0 Der Narr
|
11 Kether/
Chokmah
|
aleph
|
Luft
|
Im spir
ituellen Bereich: Idee, Gedanke, Freiheit, Kreativität, Bereitschaft für Wagnisse, Unschuld Im materiellen
Bereich: Dummheit, Exzentrik
|
1 Der
Magier
|
12 Kether/
Binah
|
beth
|
Merkur
|
Weisheit, Flexibilität, Genialität,
Kommunikation, Power,
merkurische Qualitäten, Spiel mit allen Möglichkeiten
|
2 Die Hohe-priesterin
|
13 Kether/
Tiphereth
|
ghimel
|
Mond
|
Wandlung, Unabhängigkeit, Selbst-bewußtsein,
Intuition, enger
Bezug zu zu den Karten DER TOD und DER MOND, vollkommen weiblich
|
3 Die
Kaiserin
|
14 Chokma/
Binah
|
daleth
|
Venus
|
Schönheit, Liebe, Mütterlichkeit,
Verbindung von Geist und Materie,
Reichtum
|
4 Der
Kaiser
|
15 Chokma/ Tiphereth
|
tzaddi
|
Widder
|
Autorität, Führungs-qualität,
Tatendrang, Neubeginn, schöpferische
Weisheit, Sieg
|
5 Der Hohe-priester
|
16 Chokma/
Chesed
|
vau
|
Stier
|
Lehrer, spirituelle Meisterschaft,
innerer Führer
|
6 Die Liebenden
|
17 Binah/
Tiphereth
|
zain
|
Zwillinge
|
Drängen nach Vereinigung von
Gegensätzen, Verbindung, Annäherung, Inspiration, Bewegung
|
7 Der Wagen
|
18 Binah/ Geburah
|
cheth
|
Krebs
|
Sieg, Gesundheit, Triumph, Aufbruch
|
|
8 Aus-gleichung
|
19 Chesed/ Geburah
|
teth
|
Waage
|
(früher Gerechtigkeit), wurde
mit 11 (Lust, Kraft) getauscht
Kraft, Macht, Balance, Ausgleichung der Gegensatze
|
9 Der Eremit
|
20 Chesed/ Tiphereth
|
yod
|
Jungfrau
|
Weisheit durch Abstand, Zentrierung,
Erkenntnis
|
10 Glück
|
21 Chesed/ Netzach
|
kaph
|
Jupiter
|
Wunder, Kreativität, Durchbruch,
Glück
|
11 Lust
|
22 Geburah/ Tiphereth
|
lammed
|
Löwe
|
(früher Kraft auf 8) Leidenschaft,
animalische Kräfte, Babalon
|
12 Der Gehängte
|
23 Geburah/ Hod
|
mem
|
Wasser
|
Erstarrung, Zwangslage, Verlust,
Zwang zur Veränderung
|
13 Der Tod
|
24 Tiphereth/ Netzach
|
nun
|
Skorpion
|
Zeitalter, Transformation, Tod und
Wiedergeburt, Neuwerden
|
14 Kunst
|
25 Tiphereth/ Yesod
|
sammek
|
Schütze
|
Vereinigung der Kräfte, Verwirklichung
in der Matrie, Integration
|
15 Der Teufel
|
26 Tiphereth/ Hod
|
ayin
|
Steinbock
|
Materialismus, Sinnlichkeit, Besessenheit,
Sexualität, Wille
|
16 Der Turm
|
27 Netzach/ Hod
|
pe
|
Mars
|
Auseinander-setzung, Krieg, Rache,
Zerstörung des Alten,
Selbster-
kenntnis
|
17 Der Stern
|
28 Netzach/ Yesod
|
he
|
Wasser-mann
|
Hoffnung, Selbstvertrauen, Wahrheit,
Vision, Hilfe
|
18 Der Mond
|
29 Netzach/ Malkuth
|
qoph
|
Fische
|
Illusionen, Irrwege, Mitternacht,
letzte Prüfung, Lüge, Fehler
|
19 Die Sonne
|
30 Hod/
Yesod
|
raysh
|
Sonne
|
kreative Energie, Bewußtheit,
Herrlichkeit, Spirituelität
|
20 Das Äon
|
31 Hod/ Malkuth
|
shin
|
Feuer
|
Entscheidung, Urteilsfähigkeit,
Selbstprüfung, die große Wendung
|
21 Das Universum
|
32 Yesod/ Malkuth
|
tau
|
Saturn
|
Vollendung, die Welt/Materie, das
Reich, das Ende
|
Tips
Sehr hilfreich ist es, sich jeden
Tag eine Karte zu ziehen und deren Bedeutung anhand von Ereignissen während
dieses Tages zu analysieren.
Als Übung können auch Sitationen, Stimmungen und sogar Tagesereignisse
aus jedem gesellschaftlichen Bereich mit den Karten nachgelegt werden.
Was noch
anzumerken ist
TAROT ist weit mehr als eine Divinationsmethode.
Er vermag uns Einsichten in uns und uns umgebende Dinge zu vermitteln, zu deren
Erkenntnis wir von uns aus kaum oder nur selten gelangen würden.
Eliphas Levi schreibt, daß selbst ein Gefangener, der nichts als einen TAROT
besitzt, damit die Möglichkeit hätte, ein Kenner seiner selbst, der Welt
und der Götter zu werden.
Dieser Einschätzung möchte ich mich anschließen und jedem Spieler
viel Spaß und neue Erkenntnis wünschen.
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