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Das Walkürenlied
Aufziehen, aufziehen Zum Gericht der Helden Die Pfeilwolken Des Weberbaums! Es regnet Blut! Schon wird auf Spiese Das graue Gewebe Der Krieger gespannt! Die Schwestern füllen's Mit blutigem Einschlag Von Randwers Mord! Das Gewebe wird gewebt Mit Gedärmen der Menschen; Angezogen die Fäden Von Männerschädeln! Spiesse, dieTritte In Blut getaucht! Eisern die Rüstung! Pfeile die Schiffchen! Mlit Schwertern schlagen wir fest Dies Gewebe des Siegs! Es kommen zum Weben Mit gezogenen Schwertern Hildur, Iliorthrimul, Sangrijdur, Swipul; Der Schaft wird bersten, Der Schild wird krachen, Und rasseln an den Schild Das spaltende Schwert! Wir weben, wir weben, Das Gewebe der Schlacht! Dies Schwert war einst Des jungen Königs Schwert. Lasst uns gehen, Lasst uns fliehen, Und wenden in die Schlacht, Wo unsere Freunde In Waffen schwitzen. Wir weben, wir weben Das Gewebe der Schlacht! Hinaus! hinaus! Dem Könige nach. Schon sahen draussen Gunnur und Gondul (Sie folgten dem König) Die blutigen Schilde. Wir weben, wir weben Das Gewebe der Schlacht! In's Schwertergeklirr Der streitenden Krieger! Wir schonen, wir schonen Der Kämpfenden nicht. Es haben Walkyren Des Todes Gewalt. Ein Volk soll künftig Dem Lande gebieten, Das jetzt in Wüsten, In Gebirgen irrt. Dem mächtigen Kü'nig Verkünden wir Mord. Schon hat vor dem Pfeiler Der Graf sich geneigt. Und Irland erwartet Ein grosser Schmerz, Den die Menschheit nimmer Vergessen wird! Schon ist daa Gewebe gewebt. Blut bethauct das Schlachtfeld, Die Länder durchfluthet Der Krieger Mord. Schauerlich, schauerlich ist's Zu schauen umher; Wie durch den Himmel Blutwolken ziehn. Roth wird die Luft Von Menschenhlut, Eh" unser weissagendes Lied verhallt. Wir singen, wir singen Dem jugendlichen König Triumphgesänge. Heil den Singenden Und Heil dem Gesang! Horcher am Hügel, Vernimm dies Lied, Und sing's daheim Den Kriegern vor. Wohlauf, ihr Schwestern, Die Schwerter geschwenkt! Von hinnen, von hinnen, Mit eilenden Rossen Hinweg von hier!
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