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Allerheiligen
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Fest der Toten und Dämonen
von
Jörg Wichmann
©Copyright: Jörg Wichmann
Aus: "Unicorn. Magie - Schamanismus - Wege zur Erde"
Heft 3/82.
Unicorn ist erschienen von 1982-85 in 13 heften.
Gesamtausgaben sind noch erhältlich bei:
Horus-Buchhandlung
Bismarckstr. 19
53113 Bonn
Mit
freundlicher Genehmigung von Jörg Wichmann freigegeben für Publikation
auf Boudicca's Bard
Ein Hauch von Gold lag über dem Abendhimmel, als ich heimging. Es war Herbst,
die Sonne stand bereits weit im Skorpion und die Abende waren schon spürbar
kalt. Hoch über mir zog ein Schwärm Krähen und weit im Hintergrund
tuckerte noch leise ein Traktor auf der Heimfahrt. 'Wie damals', dachte ich, 'damals
als... 'da war das Gefühl schon wieder weg. Die Jahreszeit der Erinnerungen,
der flüchtigen Melancholien, erzeugt vom erdigen Geruch der Blätter, vom
glitzernden Reif in den Morgenstunden, vom einsamen Zwitschern des Zaunkönigs
in der kahlen Hecke. Doch ehe man die Gefühle erfaßt hat, sind sie schon
wieder verflogen, wie ein Kinderdrachen an einer zu dünnen Schnur. Sinnend
ging ich langsam weiter und bemerkte kaum, wie die Nacht über das Land glitt.
Der kalte Hauch des Abendwindes ließ mich frösteln und etwas schneller
ausschreiten, den Schritt kaum hörbar in der dicken Schicht von Pappel-blättem.
Tief am Osthorizont stand leuchtend und unübersehbar Orion, der große
Jäger. Bei seinem Anblick schlich sich mir ein erstes winterliches Gefühl
ins Herz. Ich rieb mir die klammen Finger und freute mich auf flen warmen Tee zu
Hause — bald würde es Wieder Weihnachtsgebäck geben. Fast hatte ich den
warmen Zimtgeruch in der Nase, als hinter dem Hügel die ersten Dorflichter
aufblinkten.
Heimgekommen setzte ich mich an
den Schreibtisch und versuchte meine Stimmung in diesen Artikel umzusetzen. Allerheiligen
ist der Höhepunkt dieser Jahreszeit der dumpfen Sehnsüchte und erinnerungsähnlichen
Gefühle, die uns immer wieder mit unserer Innenwelt, mit der Vergangenheit,
Ahnungen ferner Zukunft und einer anderen Seite der Wirklichkeit verbinden wollen.
Die Natur zieht ihre Kräfte jetzt ganz nach innen, der Tod bläst durch
das abgefallene Laub und die ungeernteten Früchte modern im Gras. Traditionellerweise
ließen die Menschen diese Gefühle und Sehnsüchte in einem großen
Fest ganz durchbrechen, ließen die Geister und Ahnen hinein in unsere Welt,
an deren Tore sie sie schon seit Wochen pochen spürten. Man bewirtete die Geister
und ließ sie wieder ziehen.
In gewisser Hinsicht hat so Allerheiligen
Ähnlichkeit mit Walpurgis. Beide Feste liegen genau 1/2 Jahr auseinander. Das
eine kennzeichnet den Beginn des Sommers, das andere den des Winters. In der keltischen
Kultur begann das Jahr mit Samhain (gespr.: sä-in), wie der erste November
dort genannt wird. So war dieser Tag und besonders die vorhergehende Nacht (bei
den Kelten folgte der Tag auf die Nacht, nicht umgekehrt wie bei uns) die geheiligte
Zeit überhaupt, die Zeit, in der die Anderswelt am stärksten durchbrach.
So ist Samhain auch der klassische
Todestag keltischer Helden (Cu Roi, Conaire, Cü Chulainn u.a.) 1), durch welchen Zeitpunkt ihr Tod als ein Ereignis
außerhalb des natürlichen zeitlichen Ablaufs gekennzeichnet wurde. Auch
andere Begleitumstände zeigen den Tod des Helden in seiner paradoxen Größe
und Absurdität.
Im vierten Zweig des Mabinogi
2) wird z.B. die Geschichte erzählt,
wie der Held Llew stirbt. Er kann weder in einem Haus erschlagen werden, noch außerhalb,
weder zu Pferde, noch zu Fuß, und an dem Speer, der ihn töten kann, muß
1 Jahr lang geschnitzt worden sein und nur zu der Zeit, während der die Leute
am Sonntag die Opfer bringen. Die Frau, die ihm diese Bedingungen entlockt, ihn
verrät und so durch List zu Tode bringt, ist ein Zauberwesen, das aus Pflanzen
gemacht wurde. Llew selbst beschreibt ihr die Lösung des unmöglichen Rätsels:
"Wenn
einer ein Bad errichtet neben einem Fluß und fügt ein Dach über
einen Kessel, und ich setze einen Fuß auf des Ziegenbocks Rücken und
den anderen auf den Rand des Kessels, und es trifft mich jemand in diesem Augenblick
und stößt zu... dann werde ich sterben müssen."3) Diese äußergewöhnliche
Situation wird auch arrangiert und der Held erstochen. Im Augenblick seines Todes
entfliegt er als Adler. - In der Lösung seines Lebenskoans befreit sich der
Geist vom sterbenden Leib und fliegt in das Land, in dem Mensch und Tier sich nicht
unterscheiden. - Sein Vater, der Magier Gwydion, findet ihn später so wieder
und verhilft ihm magisch zu seiner menschlichen Gestalt zurück. Aus dieser
Geschichte und vielen anderen, die ähnliche Paradoxa fordern, wird deutlich,
daß das Eintreten des Todes Umstände nötig macht, die nicht von
dieser Welt sind. Wenn auch die widersprüchlichen Bedingungen durch Tricks
gelöst werden, so bleibt doch das Absurde bestehen. Einem Koan wird die Unlösbarkeit
nicht durch die Lösung genommen; nur im letzten Ringen auf Leben und Tod öffnet
er sein Tor in die Ungewisse Ewigkeit.
Llew, der wohl dem irischen Lichtgott
Lugh entspricht, stirbt nicht im Haus, noch außerhalb, sondern auf der Schwelle.
Nur an der Grenze zwischen Tag und Nacht, zwischen Sommer und Winter kann die Sonne
besiegt werden, in einem Ereignis, das nur als ein Hereinbruch des Übernatürlichen
gesehen werden konnte.
In Unicorn 1 wurde schon ausführlich
besprochen, daß die mythische Ordnung am Anfang aus dem Chaos entstanden ist
und aus ihm jedes Jahr neu entsteht. Das Chaos wird erlebt, indem viele Ordnungen
und Tabus durchbrochen werden. Jungen verkleiden sich als Mädchen und umgekehrt
(Schottland), junge Leute ziehen herum und bringen den anderen ihr Eigentum durcheinander,
versetzten Gartentore, entführen Pferde, verstopfen Schornsteine mit Torf etc.
4) Und auch die Welt der Toten vermischte
sich mit der der Lebenden. Feile
na Marbh - 'Fest der Toten'
hieß Samhain auch im Gälischen. 5)
Wenn man nach Einbruch der Dunkelheit
noch das Haus verlassen mußte, mied man zumindest die Friedhöfe und schaute
sich auch nicht um, wenn man Schritte hinter sich hörte. Im heutigen Wicca-Kult
werden die Verstorbenen eingeladen, an der Kulthandlung und am Fest mit teilzunehmen.
Die Feenhügel stehen weit offen und ihre Bewohner sind unterwegs. Pooca-Night
wurde diese Nacht auch genannt und es war nicht ratsam, danach noch Waldbeeren zu
essen, da der Pooca — ein häufig als häßliches schwarzes Pferd auftretender
Dämon — sie verpestet hatte 6); und auch die noch nicht eingebrachte
Ernte verfiel in vielen Gegenden dem Teufel. Dieser Aspekt des Todes und Verfalls
unterscheidet Samhain von Beltaine (Walpurgis), wo nur unfugtreibende Geister und
Hexen umgingen, die sich aber mit einigen magischen Tricks leicht abwehren ließen.
Samhain dagegen ist eine finstere Nacht. Und da in ihr aus dem 'Chaos die Ordnung
neu gerinnt, ist sie auch höchst geeignet zum Wahrsagen für das nächste
Jahr. Vorzugsweise wurde gefragt, wer stürbe und wer heiratete. Aus der Art
und Weise, wie geröstete Nüsse aus dem Feuer sprangen, weissagte man,
oder man wußte, daß der Finder eines im Kuchen versteckten Rings heiraten,
der Finder eines Knopfes Junggeselle bleiben würde etc. 7).
In Wales legten die Leute gekennzeichnete Steine ins Sanihain-Feuer und wessen Stein
am nächsten Morgen fehlte, der mußte im nächsten Jahr sterben.
Vielleicht sind dies auch Reste
uralter Losverfahren, durch die die Festopfer bestimmt wurden. Noch deutlicher wird
dies in dem walisischen Brauch, bei dem alle Menschen nach Verglimmen des letzten
Funkens im Festfeuer wegrannten und schrien „Die kurzgeschnittene schwarze Sau greife
den letzten!" 8) Die schwarze Sau war das Tier der Göttin
Cerridwen in ihrem dunklen Aspekt.
Überhaupt ist das Samhain-Fest
der finsteren Seite der Göttin geweiht, heiße sie nun Hecate, Cailleach
Bheur, Black Annis, Hei oder Waghu. Sie trat in Gestalt einer häßlichen,
dürren, alten Hexe auf (im Sinne der Br. Grimm — das englische Wort 'Hag' paßt
in diesem Zusammenhang besser), die auf den brit. Inseln von Samhain bis zum 1.
Mai das Land mit Kälte und Dürre beherrschte, um zu Walpurgis sich entweder
in Stein oder in ein wunderschönes junges Mädchen zu verwandeln. Ihre
Pflanzen sind Hex und Stechginster, ihre Tiere Schweine, wilde Ziegen und Wölfe.
9) (Auch Hecate hatte einen mit Hunden bespannten
Wagen.) Sie wurde auch Tochter des Grianan', der Wintersonne, genannt; 9) die Kelten unterschieden die Große Sonne (im
Sommer) und die Kleine Sonne (im Winter), die sich je zu Beltaine und Samhain abwechselten.
Kurz bevor der irische König
Conaire zu Samhain stirbt, erscheint eine einsame alte Frau in grauem Umhang in
seiner Eingangstür und prophezeit seinen Tod. Wer eine sehr gute Darstellung
dieser Cailleach sucht, der lese in Phantastes 10)
die Schilderung der Erlenfrau, die von vom verführerisch schön, von hinten
aber hohl wie ein Skelett ist. Am drastischsten findet sich diese Atmosphäre
in einer alten Geschichte:*)
Niemand geht seit Menschengedenken
nachts über den kleinen felsigen Hügel hinter der Stadt, weil die Maghu
dort umgehen soll. Eines Herbstabends jedoch kommt ein Reisender des Wegs, der die
Stadt möglichst schnell erreichen will, denn er friert und ist nach der langen
Reise sehr müde. Mit Bedenken wählt er also eilig den Weg über den
Hügel.
Nach einem kurzen Wegstück
erblickt er nicht weit vom Pfad eine junge Frau mit schönen langen Haaren,
die dort am Brunnen sitzt und weint. Er nähert sich, sie zu trösten, doch
sie reagiert nicht auf seine Worte. Mehrmals spricht er sie an. Endlich zeigt sie
eine Regung und dreht sich langsam zu ihm um. Als ihr langes dunkles Haar zurückfällt,
wischt sie sich stöhnend mit der Hand über das Gesicht. Es ist leer!
Nackte Panik ergreift den Reisenden,
als er ins Nichts starrt, wie gejagt rennt er über den Hügel, stolpert
die letzte Böschung hinauf und sieht zu seiner Erleichterung in geringer Entfernung
die Laterne eines letzten Straßen-Verkäufers. Erschöpft läuft
er zu dessen Wagen, sinkt davor zu Boden und stammelt hilfesuchend „Sie hat mir
gezeigt ... sie hat mir gezeigt..." Der Händler schaut ihn an und fragt:
„Zeigte sie dir vielleicht dies" und wischt mit der Hand über sein verschwindendes
Gesicht; dann verlischt die Laterne und die Nacht schließt sich über
dem bewußtlosen Wanderer.
Der Name 'Maghu' (gespr.: Mä-uh)
wird der dunklen Göttin vom Pagan Movement 11)
in Wales gegeben. Sie ist die Göttin, deren Augen hohl sind und deren Atem
Gift ist. Sie gibt nichts, bevor sie nicht alles genommen hat; und was man dann
bekommt, ist bestenfalls ein hohles Lachen. Ihre Farbe ist das Schwarz der Leere;
nicht der erhabenen Leere, die alles umfaßt und alles enthält, sondern
der nichtigen Leere, in die alles versinkt und aus der nichts entsteht. Ihr Sakrament
ist die Verzweiflung, ihre Hymne ein kalter Todesschrei.
Vor diesem Bild der dunklen Göttin,
das vom Pagan Movement aufgebaut wurde, versagen alle Versuche, dem dunklen Aspekt
doch noch einige freundliche und warme Seiten abzugewinnen, wie das so allgemein
üblich ist. So wird z.B. auf die Tarotkarte XIII (Tod) in den Hintergrund eine
strahlende Sonne gemalt und das Symbol interpretiert als das Absterben von Altem,
um dem Neuen Platz zu machen, etc. Kaum jemand wagt es, der Maghu ins leere Angesicht
zu sehen. Mag ja sein, daß nach dem Abgrund, dem Abyssos der Kabbalisten,
nach der dunklen Nacht der Seele der Mystiker alle Weisheit und alles Licht der
Welt warten. Doch für die Persönlichkeit, für das Ego, das Mystiker
und manche Magier ablegen wollen, kommt zunächst nur der Abgrund und das Nichts.
Da gibt es keinen Trost, keinen Sinn und keine Ausflüchte. Die Maghu wartet
schonungslos auf jeden — darin liegt ihre Gerechtigkeit.
Daß Hecate dennoch und trotz
allem mit Recht die Göttin der tiefgründigen Weisheit heißt und
daß Persephone es ist, die dem Mysten tiefste Selbsterkenntnis schenkt, darin
liegt das Paradoxon der Anderswelt, von dem schon so viel die Rede war und das von
den Kelten in immer neuen Geschichten dargestellt und im Mysterium der Natur zutiefst
empfunden wurde.

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AN HEKATE 12)
Ich preise, die an
den Wegen thront,
Des Kreuzwegs Schattenherrscherin Hekate,
Himmelskönigin, Erdenfürstin,
Meeresgöttin im Safrangewand.
Herrin der Gräber, mit Seelen der Toten
Fahrend im nächtlich schweifenden Zug;
Perseia, Freundin der Einsamkeit,
Von schnellfüßigen Hirschen erfreut.
Freundin der nächtlichen Meute,
Furchtbare Herrscherin!
Ungegürtete, tierverschlingende,
unbezwinglichen Angesichts
Fährst du mit Stieren dahin,
Schlüsseltragende Herrin des Alls,
Mächtige Lenkerin, Nymphe,
Männerernährerin,
Die du in nächtlichen Bergen schweifst:
Jungfrau, höre des Hirten Gebet,
Steh ihm mit heilender Sühnung zur Seite,
Zeig ihm ein gnädiges, freundliches Herz!
(orphische Hymne)
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Die Sage geht auch, daß in der Nacht zu Allerheiligen Hei oder die Perchta
oder auch Wotan mit ihren wilden Toten- und Geisterheeren über dieFelder, durch
die Wälder und Dörfer ziehen.
So war denn auch das Martinsfest
am 11. November früher ein dem Wotan geweihtes Erntefest, 13) woran noch die geisterhaften Laternenumzüge
und andere Bräuche offensichtlich heidnischen Ursprungs erinnern.
Das christliche Allerheiligenfest
wurde 834 von Papst Gregor IV vom 13. Mai auf den l. November verlegt, um ein wichtiges
heidnisches Fest in christlichen Kontext zu setzen. Doch haben Allerheiligen und
Allerseelen (2. November), sowie der nahebei liegende Totensonntag noch die Charakteristika
des alten Totenfestes behalten. Man stellt den Verstorbenen zwar kein Essen und
keine freien Stühle mehr ans Feuer wie ehemals, aber die Gräber werden
geschmückt und gesäubert und es wird der Toten viel gedacht. Kirchlicherseits
finden Messen für die verschiedenen Seelen statt.
Finster ist das Allerheiligenfest
und die dunkle Jahreshälfte kommt erst noch danach. „In the dead of the night
and in the pit of the year" feiern die Leute des Pagan Movement ihr Samhainfest,
an deren Vorstellungen sich die hier geschilderten Bilder sehr stark angelehnt haben.
Diese Vorstellungen wiederum basieren auf keltischen Überlieferungen, die auch
selbst zu Wort gekommen sind. Zwar ist Samhain nur ein
Fest des Jahres und die Götter haben auch hellere Aspekte, aber wer im Winter
erfriert, wird sich wenig an der Vorstellung erfreuen können, daß irgendwann
einmal seine Gebeine wieder von der Sonne gewärmt werden. Und auch die Bäume
müssen ihre Blätter ganz
abwerfen, wenn der Herbst
kommt, müssen den Tod ganz
annehmen, um den Winter
überleben zu können.
1) Alwyn u. Brinley Rees - Celtic Heritage
1961
2) Walisischer Mythenzyklus
3) F. Hetmann - Zaubermärchen aus Wales,
Frankf. 1977, S. 84
4) Celtic Heritage, S. 90
5) Janet u. Stewart Farrar - Eight Sabbats
for Witches, London 1981
6) Katherine Briggs - A dictionary of Fairies,
New York 1977
7) Eight Sabbats
8) J G Frazer - Der Goldene Zweig, Frankfurt
1977, S. 922
9) Briggs, S. 58
10) George MacDonald - Phantastes, 1982, München,
Hinner-Verlag
11) Kleine neuheidnische Gruppe mit Hauptsitz
in Mittelwales, deren Mythologie sich stark an die keltische anlehnt.
12) Orpheus - Altgriechische Mysteriengesänge,
in diesem Jahre neu aufgelegt im Diederichs-Verlag, Köln. In diesem Buch findet
sich eine Fülle authentischer griechischer Anrufungstexte an alle wichtigen
Gottheiten.
13) Das Große Ravensburger Buch der
Feste und Bräuche - Sybil Gräfin Schönfeld, Ravensburg 1980
*) Diese Erzählung gleicht der japanischen
Sage von der dämonischen 'Mujinna', von der der Schriftsteller Lafcadio Hearn
(1850 - 1904) in dem Buch „Kwaidan" (1904) berichtet.
Und Leichenzüge
ohne Sang sich stauen
Beim Zug durch meine Seele ... Dann, beraubt,
Weint Hoffnung mir, und gnadenloses Grauen
Pflanzt schwarz sein Banner auf gebeugtes Haupt.
(Baudelaire)
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